Corona in Herten Wieder mehr Todesopfer als in den letzten Wochen – dritthöchste Inzidenz

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Eine Frau mit einem Mund-Nasen-Schutz desinfiziert ihre Hände.
In Herten sind drei weitere Personen an oder mit einer Corona-Infektion verstorben (Symbolbild). © Engin Akyurt/Unsplash
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Wie das Kreis-Gesundheitsamt am Freitag (2.12.) in seiner Corona-Wochenbilanz berichtet, gab es in den letzten sieben Tagen 156 Neuinfektionen im Stadtgebiet – und damit 23 weniger als in der Vorwoche.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ging ebenfalls um 37,1 Punkte auf 252,0 zurück. Das ist gleichbedeutend mit dem kreisweit dritten Platz – höher ist der Wert nur in Castrop-Rauxel (272,3) und Marl (258,1), am niedrigsten dagegen in Oer-Erkenschwick (137,0). Der Kreis-Durchschnitt lag bei 227,0 – ein Minus von 21 Punkten gegenüber vergangenem Freitag (25.11.).

Drei weitere Todesopfer – und damit so viele wie seit dem 7. Oktober nicht mehr binnen einer Woche – vermeldete das Gesundheitsamt: am Dienstag (29.11.) eine Frau im Alter von 92 Jahren und am Donnerstag (2.12.) eine 86- sowie eine 88-Jährige. Die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 193. Kreisweit wurden drei Verstorbene weniger als vor Wochenfrist registriert (19). Bisher gab es in den zehn Städten insgesamt 1605 Opfer.

Keine Veränderung bei stationären Corona-Patienten

Die Zahl der Patienten, die wegen Covid-19 stationär in ein Krankenhaus des Kreises Recklinghausen aufgenommen wurden, blieb im Vergleich zur Vorwoche konstant bei 50. Intensivmedizinisch behandelt wurden im Wochenverlauf zwischen 5 und 12 Personen (Vorwoche: 9 bis 17). Die Zahl schwankt täglich.

Die Inzidenzen von Herten und den Nachbarstädten

(Stand: 2.12.22., in Klammern der Wert der Vorwoche)

Herten: 252,0 (289,1 / -37,1)

Recklinghausen: 238,5 (256,5 / -18)

Marl: 258,1 (274,8 / -16,7)

Gelsenkirchen: 228,7 (201,4 / +27,3)

Herne: 317,3 (279,0 / +38,3)