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Corona in Herten: Inzidenz bleibt hoch – kaum noch Intensivpatienten

Unser täglicher Corona-Blog für Herten: Hier halten wir Sie über die Entwicklung auf dem Laufenden.
In unserem Corona-Blog halten wir Sie über die aktuelle Entwicklung in Herten und Umgebung auf dem Laufenden.
In unserem Corona-Blog halten wir Sie über die aktuelle Entwicklung in Herten und Umgebung auf dem Laufenden. © picture alliance/dpa

Update, 28. Februar:
Zu Wochenbeginn ist eine leichte Entspannung in der laufenden Omikron-Welle für Herten in Sicht. Die Zahlen sinken zwar insgesamt nur langsam und bleiben weiterhin auf einem hohen Niveau. Erfreulich entwickelt sich allerdings die Lage in den Krankenhäusern.

Nach Angaben des Kreis-Gesundheitsamtes haben sich seit Sonntag weitere 45 Menschen in unserer Stadt mit dem Sars-CoV-2-Erreger angesteckt – das waren deutlich weniger als in den vergangenen Tagen sowie vor Wochenfrist (81).

Auch die Sieben-Tage-Inzidenz ging erneut zurück. Sie lag bei 1327,2 – ein Minus von 58,2 Punkten gegenüber dem Vortag. Herten blieb aber vor Recklinghausen (1282,7) die Stadt mit dem höchsten Wert im Kreis Recklinghausen. Am niedrigsten war die Inzidenz am Montag in Haltern am See (1043,7). Die kreisweite Inzidenz war ebenfalls rückläufig und lag mit 1204,0 um 47,3 Punkte niedriger als am Vortag.

Einen weiteren Rückgang bei den stationären Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern des Kreises Recklinghausen registrierte das Informationssystem Gefahrenabwehr NRW. Gegenüber dem vergangenen Freitag befanden sich dort nur noch 87 in Behandlung (-10) Die Zahl der schwereren Fälle auf den Intensivstationen war erstmals seit Anfang November 2021 sogar wieder einstellig und lag bei 9 (-3).

Ein Blick auf die Inzidenzen der Nachbarstädte:

Recklinghausen: 1252,9

Marl: 1246,6

Gelsenkirchen: 867,2

Herne: 934,8

Update, 25. Februar:

Am Freitag war die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Kreis Recklinghausen erneut vierstellig. Das Kreis-Gesundheitsamt registrierte 1060 binnen 24 Stunden. Davon entfielen alleine 154 auf Herten – nach Recklinghausen (203) der zweithöchste Wert. Seit Pandemie-Beginn haben sich in unserer Stadt insgesamt 11.065 Menschen mit Sars-CoV-2 angesteckt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Freitag bei 1522,8 – das war ein Rückgang um 122,9 Punkte im Vergleich zum Donnerstag. Herten blieb aber weiter trauriger Spitzenreiter in der Kreis-Statistik. Die Stadt mit der zweithöchsten Inzidenz war Datteln mit 1391,4. Der kreisweite Wert sank um 99,9 Punkte auf nunmehr 1261,6.

Die Zahl der stationär behandelten Covid-19-Patienten im Kreis RE ging den zweiten Tag in Folge zurück und lag bei 193 – das ist ein Minus von 4 gegenüber dem Vortag. Davon lagen weiterhin 12 auf den Intensivstationen der Krankenhäuser.

Ein Blick auf die Inzidenzen der Nachbarstädte:

Recklinghausen: 1252,9

Marl: 1246,6

Gelsenkirchen: 867,2

Herne: 934,8

Update, 24. Februar:

Wie schon von der Kreisverwaltung angekündigt, sind auch am Donnerstag wieder mehr Corona-Fälle in die Statistik eingeflossen, als es Neuinfektionen binnen 24 Stunden gab. Das liegt an alten Fällen, die aufgrund der zeitweisen Überlastung des Kreis-Gesundheitsamtes bisher noch nicht in die offizielle Übersicht des Landeszentrums für Gesundheit (LZG) eingeflossen waren. Für Herten stellt sich die Diskrepanz wie folgt dar: Es wurden am Donnerstag 171 Neuinfizierte registriert. Die Gesamtzahl seit Pandemiebeginn stieg aber gleichzeitig um 316 – darunter befinden sich also auch 145 Altfälle.

Da diese keinen Einfluss mehr auf die Sieben-Tage-Inzidenz haben, fiel der Wert den zweiten Tag in Folge auf nunmehr 1645,7 – das ist ein Minus von 105 Punkten. Herten bleibt aber weiterhin die Stadt mit der höchsten Inzidenz im Kreis Recklinghausen. Der Kreis-Durchschnitt ging ebenfalls zurück – allerdings nur geringfügig auf 1361,5 (-5).

Laut Informationssystem Gefahrenabwehr NRW liegen aktuell 197 Menschen wegen einer Infektion mit dem Coronavirus in einer der Kliniken im Kreis RE – das sind zehn weniger als noch am Vortag. 12 von ihnen werden intensivmedizinisch behandelt (-3).

Ein Blick auf die Inzidenzen der Nachbarstädte:

Recklinghausen: 1345,9

Marl: 1372,3

Gelsenkirchen: 871,1

Herne: 955,8

Update, 23. Februar:

An diesem Mittwoch gibt es Verwirrung um die Corona-Zahlen des Kreis-Gesundheitsamtes. Denn wie bei den anderen neun Städten im Kreisgebiet tauchen auch für Herten in der Statistik der letzten Tage plötzlich mehr Infektionsfälle auf, als damals gemeldet worden waren. Die Kreisverwaltung erklärt in einer Stellungnahme den Grund dafür: Seit gestern würden die Fälle, die sich aufgrund einer zu hohen Belastung im Gesundheitsamt angehäuft hatten, nach und nach an das Landeszentrum für Gesundheit (LZG) übermittelt. „Auf die Inzidenz hat dies keinen Einfluss. Dennoch fließt die Übermittlung der Fälle heute und in den kommenden Tagen in die Statistik des Kreises ein: Die Gesamtzahlen der Infizierten im Kreis und seinen zehn Städten steigen dadurch nicht nur um die Zahl der täglichen Neuinfektionen, sondern zusätzlich um die nachträglich übermittelten Altfälle“, so die Behörde weiter.

Für Herten bedeutet das: Obwohl am Mittwoch „nur“ 121 Neuinfektionen registriert wurden, machte die Gesamtzahl der Infektionen seit Pandemie-Beginn binnen eines Tages einen Sprung um 437 Fälle. Die Inzidenz sank dagegen leicht um 90,6 Punkte auf 1750,7. Damit weist unsere Stadt nach wie vor den höchsten Wert im Kreis Recklinghausen auf. Der Kreis-Durchschnitt liegt fast unverändert bei 1366,5 (+0,6).

Die Zahl der stationär in den Krankenhäusern des Kreises RE behandelten Covid-19-Patienten stieg auf 207 (+6). Davon liegen zurzeit 15 auf den Intensivstationen (+1)

Ein Blick auf die Inzidenzen der Nachbarstädte:

Recklinghausen: 1306,2

Marl: 1385,3

Gelsenkirchen: 967,9

Herne: 983,8

Update, 22. Februar:

Herten bleibt Spitzenreiter – und das ist in diesem Fall eine traurige Nachricht. Denn unsere Stadt liegt bei der Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin deutlich vor allen anderen Städten im Kreis Recklinghausen. Die Entwicklung geht an diesem Dienstag sogar in die falsche Richtung. Denn nach sechs Tagen, an denen der Wert rückläufig war, stieg er erstmals wieder an und liegt nun bei 1841,3 – das ist ein Plus von 46,9 im Vergleich zum Vortag. Negativ ist auch der Trend bei der Zahl der Neuinfektionen in Herten: Binnen 24 Stunden wurden 114

vom Kreis-Gesundheitsamt registriert.

Auch beim Blick auf die Kreis-Zahlen kann von Entspannung in der aktuellen Omikron-Welle noch keine Rede sein. Die kreisweite Inzidenz stieg ebenfalls (um 82,8 Punkte) auf nunmehr 1365,9. Und die Zahl der Neuinfizierten ist erstmals seit Freitag wieder vierstellig (1052).

Auch die Zahl der stationär in den Krankenhäusern des Kreises RE behandelten Covid-19-Patienten stieg weiter auf 201 (+6). So viele gab es zuletzt vor gut einem Jahr. Allerdings sind davon nur noch 14 auf den Intensivstationen – das sind drei weniger als am Montag.

Mittlerweile sind im Kreisgebiet 441.496 Menschen vollständig geimpft, davon haben 339.273 eine Auffrischungs-(Booster)-Impfung erhalten.

Ein Blick auf die Inzidenzen der Nachbarstädte:

Recklinghausen: 1285,4

Marl: 1388,9

Gelsenkirchen: 1110,4

Herne: 1041,2

Update, 21. Februar:

An diesem Montag gibt es zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Verstorben sind eine 75-jährige Frau und ein 86-jähriger Mann aus Herten. Damit steigt die Gesamtzahl der Todesopfer in unserer Stadt seit Pandemie-Beginn auf 143. Insgesamt sind im Kreis Recklinghausen bisher 1158 Menschen an oder mit der Krankheit Covid-19 verstorben.

Die Zahl der Neuinfektionen in Herten ist in den letzten Tagen kontinuierlich gesunken. Am Samstag vermeldete das Kreis-Gesundheitsamt 185 Fälle, am Sonntag 116 und am Montag 81.

Dementsprechend war auch die Sieben-Tage-Inzidenz rückläufig. Sie lag am Montag bei 1794,4 – das ist ein Minus von 200,4 im Vergleich zum Freitag. Damit blieb Herten aber weiterhin die Stadt mit dem höchsten Wert im gesamten Kreis RE. Die kreisweite Inzidenz ging ebenfalls deutlich auf nunmehr 1283,1 zurück (-212,5).

Laut Informationssystem Gefahrenabwehr NRW befinden sich aktuell 195 Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern des Kreises Recklinghausen – das ist einer mehr als noch am Freitag. 17 von ihnen werden intensivmedizinisch behandelt (+4).

Ein Blick auf die Inzidenzen der Nachbarstädte:

Recklinghausen: 1184,2

Marl: 1292,8

Gelsenkirchen: 1032,8

Herne: 1072,4

Update, 18. Februar:

Auch am Freitag meldet das Kreisgesundheitsamt einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Verstorben ist eine 90 Jahre alte Frau aus Herten. Das ist der fünfte coronabedingte Todesfall in dieser Woche. Damit ist die Zahl der Hertenerinnen und Hertener, die seit Beginn der Pandemie an oder mit Covid-19 verstorben sind, auf 141 gestiegen.

In den vergangenen 24 Stunden hat das Kreisgesundheitsamt insgesamt 230 Neuinfektionen registriert, am Vortag waren es 236. Zwar ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gesunken, von 2080,5 auf 1994,8. Damit hat Herten aber weiterhin den mit Abstand höchsten Wert im Kreis Recklinghausen, es folgt Castrop-Rauxel mit 1687,5. Die kreisweit niedrigste Inzidenz meldet das Kreisgesundheitsamt für Waltrop mit 1129,9. Der Durchschnitt im Kreis Recklinghausen liegt bei 1495,6 (Vortag: 1615,2).

Laut Informationssystem Gefahrenabwehr NRW liegen aktuell 194 Menschen wegen einer Infektion mit dem Coronavirus in einer der Kliniken im Kreis Recklinghausen. 13 von ihnen werden intensivmedizinisch behandelt. Gestern waren 181 Menschen wegen Covid-19 in stationärer Behandlung, davon 12 auf einer Intensivstation.
Ein Blick auf die Inzidenzen der Nachbarstädte:
Recklinghausen: 1496,8

Marl: 1649,8

Gelsenkirchen: 1170,2

Herne: 1292,9
Update, 17. Februar:
Das Kreisgesundheitsamt meldet einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Verstorben ist ein 61 Jahre alter Mann aus Herten. Damit ist die Zahl der Hertenerinnen und Hertener, die seit Beginn der Pandemie an oder mit Covid-19 verstorben sind, auf 140 gestiegen.

In den vergangenen 24 Stunden hat das Kreisgesundheitsamt insgesamt 236 Neuinfektionen registriert, ein Anstieg von 59 im Vergleich zum Vortag. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gestiegen, von 2043,3 auf 2080,5. Damit hat Herten den mit Abstand höchsten Wert im Kreis Recklinghausen, es folgt Marl mit 1734,0. Die kreisweit niedrigste Inzidenz meldet das Kreisgesundheitsamt für Haltern am See mit 1310,6. Der Durchschnitt im Kreis Recklinghausen liegt bei 1615,2.

Laut Informationssystem Gefahrenabwehr NRW liegen aktuell 181 Menschen wegen einer Infektion mit dem Coronavirus in einer der Kliniken im Kreis Recklinghausen. 12 von ihnen werden intensivmedizinisch behandelt. Gestern waren 187 Menschen wegen Covid-19 in stationärer Behandlung, davon 20 auf einer Intensivstation.
Ein Blick auf die Inzidenzen der Nachbarstädte:
Recklinghausen: 1672,9

Marl: 1734,0

Gelsenkirchen: 1157,1

Herne: 1443,9


Update, 16. Februar:
Die Omikron-Welle hat zwar nach Expertenangaben möglicherweise ihren Höhepunkt überschritten, aber Meldungen über Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 werden uns in den kommenden Wochen trotzdem weiter erreichen. Bereits am Mittwoch (16.02.) registrierte das Kreis-Gesundheitsamt vier neue Opfer – darunter eine 82-jährige Frau und ein 90-jähriger Mann aus Herten. Damit stieg die Gesamtzahl in unserer Stadt seit Beginn der Pandemie auf 139. Insgesamt sind im Kreisgebiet bisher 1151 Menschen mit oder an Covid-19 verstorben.

Unterdessen stieg die Sieben-Tage-Inzidenz in Herten nach rückläufiger Entwicklung in den letzten Tagen am Mittwoch erstmals wieder an und liegt nun wieder über der 2000er-Marke. Der Wert von 2043,3 – ein Plus von 74,3 im Vergleich zum Vortag – ist gleichzeitig der höchste aller zehn Städte im Kreis Recklinghausen. Außerdem gab es 177 Neuinfektionen – 92 mehr als noch am Dienstag.

Die kreisweite Inzidenz sank leicht um 8,1 Punkte auf nunmehr 1663,0. Dagegen vermeldete das Informationssystem Gefahrenabwehr NRW erneut mehr stationäre Covid-Patienten in den Krankenhäusern im Kreis RE. Die Zahl stieg um 9 auf 187. Davon liegen 20 auf den Intensivstationen – ein Plus von 2 gegenüber Dienstag.

Die Inzidenzen der Nachbarstädte:

Recklinghausen: 1722,6

Marl: 1809,9

Gelsenkirchen: 1122,7

Herne: 1462,3

Update, 15. Februar:

Ist der Höhepunkt der Omikron-Welle in Herten und Umgebung jetzt überschritten? Zumindest deutet vieles auf eine Trendwende hin. Denn sowohl die täglichen Neuinfektionen (von 116 am Montag auf 85 / -30) als auch die Sieben-Tage-Inzidenz (von 2289,0 auf 1969,0 / -320) sind den zweiten Tag in Folge rückläufig.

Herten weist aber im Kreis Recklinghausen weiterhin die höchste Inzidenz aller zehn Städte auf. Die kreisweite Inzidenz ging am Dienstag ebenfalls deutlich zurück: um 241,9 Punkte auf 1671,1.

Nach Angaben des Kreises seien die Corona-Statistiken nun wieder tagesaktuell. Das bedeutet: Alle Befunde, die im Laufe eines Tages im Kreis-Gesundheitsamt einlaufen, würden umgehend gesichtet und ins System eingegeben. Derzeit erreichen die Behörde zwischen 1500 und 2500 neue Meldungen pro Tag. Etwa 80 bis 90 Prozent dieser entsprachen in der vergangenen Woche Nachweisen für Neuinfektionen.

Einen Anstieg bei den Covid-19-Patienten vermeldeten aber die Krankenhäuser im Kreisgebiet. Die Zahl der stationär Behandelten stieg am Dienstag auf 178 (+16). Davon befinden sich – genau wie am Vortag – 18 in intensivmedizinischer Behandlung.

Mittlerweile sind im Kreis RE 440.577 Menschen vollständig geimpft, davon haben 332.573 eine Auffrischungs-(Booster)-Impfung erhalten.

Die Inzidenzen der Nachbarstädte:

Recklinghausen: 1769,6

Marl: 1799,3

Gelsenkirchen: 1140,9

Herne: 1666,2


Update, 14. Februar:

506 Hertenerinnen und Hertener haben sich vom 12. bis zum 14. Februar mit dem Coronavirus angesteckt. Laut Angaben des Kreisgesundheitsamtes wurden am 12. Februar 187 Neuinfektionen registriert, am 13. Februar waren es 203 und am 14. Februar 116. Kreisweit ist die Zahl der Neuinfektionen vom 12. bis zum 14. Februar um 4233 angestiegen.

Im Verlauf des Wochenendes hat Hertens Sieben-Tage-Inzidenz auch die 2000er-Marke überschritten: Am Samstag, 12. Februar, war sie auf 2099,9 angestiegen und stieg weiter: am Sonntag, 13. Februar, auf 2313,3, um dann am Montag, 14. Februar, leicht auf 2289,9 zu sinken.

Damit hat Herten an diesem Montag aber dennoch die höchste Inzidenz im Kreis Recklinghausen. Den niedrigsten Wert hat Haltern am See mit 1292,1. Der Kreis-Durchschnitt beträgt aktuell 1913,0.

Die Situation in den Kliniken im Kreis Recklinghausen stellt sich wie folgt dar: 162 Menschen sind wegen einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus, davon werden 18 intensivmedizinisch behandelt. Vor einer Woche lagen 159 Menschen im Krankenhaus, davon 12 auf einer Intensivstation.
Die Inzidenzen der Nachbarstädte:
Recklinghausen: 2052,3

Marl: 1966,5

Gelsenkirchen: 965,6

Herne: 1731,2


Update 11. Februar:

Erneut sind in Herten Menschen verstorben, nachdem sie sich mit dem Coronavirus infiziert hatten. Dabei handelt es sich laut Auskunft des Kreisgesundheitsamtes um zwei Frauen im Alter von 66 und 73 Jahren. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Herten auf 137.

Rekordwerte gibt es bei den Neuinfektionen. In Herten haben sich 283 Menschen neu mit dem Virus angesteckt, das sind genauso viele wie am Montag, als der bisherige höchste Wert in Herten vermeldet worden war. Kreisweit wurden 2407 Neuinfektionen registriert, so viele wie nie zuvor.

Damit steigt auch die Sieben-Tage-Inzidenz in Herten einmal mehr sprunghaft an. Von 1584,2 am Donnerstag auf 1894,6 am Freitag.

Die durchschnittliche Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Recklinghausen liegt bei 1593,4, den höchsten Wert hat Oer-Erkenschwick mit 2115,3.

Positiv ist dagegen, dass sich die Lage in den Krankenhäusern des Kreises Recklinghausen nach Zahlen des Informationssystems Gefahrenabwehr NRW ein wenig entspannt hat. 167 Menschen werden momentan stationär behandelt (Vortag: 170). Davon befinden sich 13 auf einer Intensivstation und damit sieben weniger als noch am Vortag.

Ein Blick auf die Inzidenzen der Nachbarstädte:

Recklinghausen: 1767,8

Marl: 1487,3

Gelsenkirchen: 1347

Herne: 1937

Update, 10. Februar:
An diesem Donnerstag flossen erneut viele weitere Corona-Infektionsfälle in Herten in die Statistik ein. Das Kreis-Gesundheitsamt vermeldete 213 Neuinfizierte binnen 24 Stunden – das ist der zweithöchste Zahl in unserer Stadt seit Beginn der Pandemie. Verantwortlich für die plötzlich explodierenden Fallzahlen sind auch Nachmeldungen: Denn in den Zahlen tauchen immer mehr ältere Fälle auf, die das Kreis-Gesundheitsamt wegen der Heftigkeit der Omikron-Welle erst stark verspätet abarbeiten konnte.

Einen neuen Rekordwert erreichte die Sieben-Tage-Inzidenz in Herten: Sie lag bei 1584,2 und gleich um 221,4 Punkte höher als noch am Mittwoch. Herten wies damit nach wie vor den zweithöchsten Wert im Kreis Recklinghausen – nach Oer-Erkenschwick (1779,1) – auf.

Die kreisweite Inzidenz erreichte am Donnerstag mit 1329,9 ebenfalls einen weiteren Höchststand – ein Plus von 205,2 Punkten im Vergleich zum Vortag.

Was trotz der hohen Infektionszahlen in Herten und Umgebung aber zuversichtlich stimmt, ist die Tatsache, dass gravierende Auswirkungen auf die Zahl der Krankenhaus-Einlieferungen bisher ausbleiben. Am Donnerstag registrierte das Informationssystem Gefahrenabwehr NRW sogar drei Covid-Patienten weniger, die in den Kliniken des Kreises RE stationär behandelt werden, als am Tag zuvor. Aktuell befinden sich dort 170 schwerer Erkrankte – davon werden 20 auf den Intensivstationen behandelt (+8).

Ein Blick auf die Inzidenzen der Nachbarstädte:

Recklinghausen: 1441,7

Marl: 1315,4

Gelsenkirchen: 1405,2

Herne: 2072,1

Update, 9. Februar:

Die offiziell gemeldeten Infektionszahlen für Herten und den gesamten Kreis Recklinghausen haben sich auf hohem Niveau eingependelt. Nachdem am Dienstag mit 283 mehr als doppelt so viele neue Fälle als am bisherigen Rekordtag (Montag, 131) gemeldet wurden, war der Wert auch am Mittwoch wieder dreistellig (131). In den vergangenen sieben Tagen wurden insgesamt 843 Neuinfektionen in unserer Stadt registriert – ein absoluter Höchststand in der Pandemie. Somit stieg auch die Sieben-Tage-Inzidenz erneut deutlich. Sie lag am Mittwoch bei 1362,8 – das waren 134,2 Punkte mehr als am Vortag. Nach Oer-Erkenschwick (1525,4) wies Herten damit den zweithöchsten Wert im Kreisgebiet auf.

Die kreisweite Inzidenz stieg am Mittwoch ebenfalls weiter – auf nunmehr 1124,7 (+72,4). Das Kreis-Gesundheitsamt meldete erneut eine vierstellige Zahl an Neuinfektionen aus den zehn Städten – gibt aber selber zu, dass dies offenbar nur die Spitze des Eisbergs ist. Man arbeite derzeit einen Rückstau von rund 17.000 Befundmeldungen aus den Laboren ab. Die Zahl der Befunde entspreche aber nicht automatisch der Zahl der positiven Fälle, es seien beispielsweise auch Folgebefunde oder Nachweise über eine Virusvariante zu einem bereits bekannten Fall dabei, erklärte die Behörde.

Laut Informationssystem Gefahrenabwehr NRW befinden sich weiterhin 173 schwerer erkrankte Covid-Patienten in den Kreis-Krankenhäusern. Davon werden noch 12 auf den Intensivstationen behandelt – einer weniger als am Dienstag.

Ein Blick auf die Inzidenzen der Nachbarstädte:

Recklinghausen: 1205,9

Marl: 1107,8

Gelsenkirchen: 1479,7

Herne: 2060,7

Update, 8. Februar:

Die Zahl der Corona-Infektionen in Herten ist am Dienstag regelrecht explodiert: 283 neue Fälle vermeldete das Kreis-Gesundheitsamt. Das sind mehr als doppelt so viele als beim bisherigen Rekord am Montag (131).

Auch die Sieben-Tage-Inzidenz machte einen riesigen Sprung nach oben und ist mit 1228,6 erstmals seit Beginn der Pandemie vierstellig (+371,8). Damit weist unsere Stadt nach Oer-Erkenschwick (1382,7) und Castrop-Rauxel (1234,9) den dritthöchsten Wert im Kreis Recklinghausen auf.

Auch kreisweit gab es eine bisher nie gekannte Steigerung der Fallzahlen: Die Zahl der täglichen Neuinfektionen lag am Dienstag bei 2028 – der Höchststand von 990 zum Wochenstart wurde damit ebenfalls mehr als verdoppelt. Die kreisweite Inzidenz liegt erstmals über der 1000er-Marke: 1052,3 bedeuten ein Plus von 235,5 im Vergleich zum Montag.

Verantwortlich für den außergewöhnlich starken Anstieg ist nach Angaben des Kreis-Gesundheitsamtes das Abarbeiten eines Berges von Befundmeldungen aus den Laboren, die sich bei der Behörde angestaut hatten. Der Rückstau ist weiterhin groß, sodass auch in den nächsten Tagen mit höheren Fallzahlen zu rechnen ist.

Erstmals seit längerer Zeit ist auch die Zahl der stationär in den Krankenhäusern des Kreises RE behandelten Covid-Patienten am Dienstag wieder deutlicher angestiegen – von 159 auf 173 (+14). Davon liegen 13 auf den Intensivstationen (+1).

Mittlerweile sind im Kreisgebiet 439.001 Menschen vollständig geimpft, davon haben 324.919 eine Auffrischungs-(Booster)-Impfung erhalten.

Ein Blick auf die Inzidenzen der Nachbarstädte:

Recklinghausen: 1134,5

Marl: 1017,6

Gelsenkirchen: 1445,0

Herne: 1981,6

Update, 7. Februar:

Die Corona-Zahlen für Herten sind über das Wochenende wieder deutlich in die Höhe gegangen. Die Statistiken des Kreis-Gesundheitsamtes sind in der Omikron-Welle aber nur noch bedingt aussagekräftig, da die Behörde – aufgrund der Masse an Infektionsfällen – mit der tagesaktuellen Erfassung überhaupt nicht mehr nachkommt. Laut offiziellen Angaben liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in unserer Stadt bei 856,8 – das ist ein Plus von 108,3 Punkten im Vergleich zum Freitag. Die Zahl der Neuinfektionen erreichte einen neuen Höchststand in der Pandemie: 131 binnen eines Tages waren bisher noch nie für Herten vermeldet worden.

Im Kreisgebiet wurde mit 990 Neuinfektionen fast die vierstellige Marke erreicht – das bedeutete ebenfalls einen traurigen neuen Rekord. Die kreisweite Inzidenz schnellte daher ebenfalls um 139,8 Punkte auf 816,8 nach oben. In Oer-Erkenschwick liegt der Wert bereits wieder über der 1000er-Marke (1008,5).

Allerdings bleibt die Corona-Lage in den Krankenhäusern im Kreis RE weiter stabil. 159 Menschen werden dort aktuell stationär behandelt – sogar 2 weniger als noch am Freitag. Auch die Zahl der Covid-Patienten auf den Intensivstationen sank um 2 auf nunmehr 12.

Ein Blick auf die Inzidenzen der Nachbarstädte:

Recklinghausen: 879,8

Marl: 823,1

Gelsenkirchen: 1206,1

Herne: 2075,3

Update, 4. Februar:

Jetzt sind die aktuellen Zahlen aus dem Kreis-Gesundheitsamt da. Und wie angesichts der grassierenden Omikron-Welle zu erwarten war, ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Herten zum Wochenende wieder deutlich angestiegen. 91 neue Fälle sind der höchste Wert in dieser Woche – am vergangenen Freitag (28.01.) waren noch 87 Neuinfizierte registriert worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg ebenfalls auf 748,5 an – das ist ein Plus von 6,5 Punkten im Vergleich zum Vortag.

Einen noch deutlicheren Sprung machte die kreisweite Inzidenz – der Wert schnellte von 652,1 auf 677,0 nach oben (+24,9) – einer trauriger Rekordwert in der Pandemie. Auch die Zahl der täglichen Neuinfektionen in den zehn Städten erreichte mit 790 einen neuen Höchststand.

Trotz der hohen Infektionszahlen bleibt die Situation in den Krankenhäusern weiterhin im grünen Bereich. Die Zahl der Covid-Patienten, die dort stationär behandelt werden, stieg am Freitag zwar um 2 auf nunmehr 161 an. Davon liegen aber nur noch 14 (Vortag: 16) auf den Intensivstationen.

Ein Blick auf die Inzidenzen der Nachbarstädte:

Recklinghausen: 715,4

Marl: 685,5

Gelsenkirchen: 1602,1

Herne: 2165,2

Unsere bisherige Berichterstattung am heutigen Freitag:

Die Corona-Zahlen aus dem Kreis-Gesundheitsamt verzögern sich am heutigen Freitag. Nach Angaben des Kreises Recklinghausen gibt es aber keine technischen Probleme, sodass im Laufe des Tages noch mit einer Aktualisierung zu rechnen ist.

Die Sieben-Tage-Inzidenz des Robert-Koch-Instituts (RKI) für den Kreis Recklinghausen liegt dagegen vor. Der Wert liegt nun bei 685,3 – nach 606,7 am Donnerstag (+78,6).

Update, 3. Februar:

67 Hertenerinnen und Hertener haben sich laut Angaben des Kreisgesundheitsamtes in den vergangenen 24 Stunden neu mit dem Coronavirus angesteckt. Damit steigt die Gesamtzahl der Infizierten seit Pandemiebeginn auf 6926. Die 135 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist leicht gesunken, von 780,8 am Mittwoch auf 742,0 am Donnerstag. Damit hat Herten den dritthöchsten Wert im gesamten Kreis Recklinghausen, nur Castrop-Rauxel mit 749,4 und Oer-Erkenschwick mit 834,1 liegen darüber. Die niedrigste Inzidenz hat weiterhin Haltern am See mit 309,2, der kreisweite Durchschnitt liegt bei 652,1.

In den Krankenhäusern im Kreis Recklinghausen zeigt sich an diesem Donnerstag folgende Situation: 159 Menschen werden derzeit wegen einer Covid-19-Infektion in den Kliniken behandelt, davon 16 auf einer Intensivstation. Am Vortag waren insgesamt 166 Patienten in Krankenhäusern und davon 15 in intensivmedizinischer Behandlung.
Ein Blick auf die Inzidenzen der Nachbarstädte:
Recklinghausen: 696,4

Marl: 585,9

Gelsenkirchen: 1585,5

Herne: 1931,3


Update, 2. Februar:
Die Sieben-Tage-Inzidenz für Herten war am Mittwoch den zweiten Tag in Folge rückläufig. Der Wert fiel um 97,0 Punkte von 877,8 auf 780,8. Doch der Schein trügt womöglich: Das Kreis-Gesundheitsamt muss nach eigener Auskunft derzeit noch einen Berg von positiven Labor-Meldungen abarbeiten, die in den vergangenen Tagen eingingen. Es ist daher zu befürchten, dass die Infektionszahlen in den kommenden Tagen kreisweit wieder nach oben gehen werden.

Für unsere Stadt meldete die Behörde am Mittwoch 48 Neuinfektionen – das waren fünf weniger als noch am Vortag. Im gesamten Kreis Recklinghausen wurden 647 neue Fälle registriert. Die kreisweite Inzidenz sank ebenfalls leicht um 7,0 Punkte auf nunmehr 655,8.

Einen weiteren Anstieg gab es dagegen bei der Zahl der Menschen, die wegen schwereren Covid-19-Symptomen in den Krankenhäusern im Kreisgebiet stationär oder intensivmedizinisch behandelt werden müssen. Das Informationssystem Gefahrenabwehr NRW registrierte Mittwoch 166 Patienten (+8). Davon liegen aktuell 15 auf den Intensivstationen (+4).

Mittlerweile sind im Kreis RE 437.297 Menschen vollständig geimpft, davon haben 317.278 eine Auffrischungs-(Booster)-Impfung erhalten.

Ein Blick auf die Inzidenzen der Nachbarstädte:

Recklinghausen: 728,1

Marl: 563,4

Gelsenkirchen: 1539,5

Herne: 1898,8

Update, 1. Februar:

Am Dienstag ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Herten zurückgegangen: Nach Angaben des Kreis-Gesundheitsamtes lag der Wert bei 877,8 – das ist ein Minus von 14,5 Punkten im Vergleich zum Montag. Damit wies Herten nach Oer-Erkenschwick (1078,3) nach wie vor die zweithöchste Inzidenz auf.

Auch in vielen anderen Städten im Kreisgebiet sank die Inzidenz. Der kreisweite Durchschnitt ging somit ebenfalls um 6,5 Punkte auf nunmehr 662,8 zurück. Von Entspannung kann angesichts der weiterhin hohen Infektionszahlen aber nicht die Rede sein. Denn schon in den vergangenen Wochen gab es dienstags eine kleine „Zahlendelle“. Zum Wochenende hin stiegen die Fallzahlen dann jeweils aber wieder deutlich an.

In Herten gab es am Dienstag 53 Neuinfektionen – nach 69 am Montag (-16). Insgesamt haben sich 543 Menschen in den letzten sieben Tagen mit dem Sars-CoV-2-Erreger infiziert – das sind 213 mehr als vor Wochenfrist.

In der Nachbarstadt Gelsenkirchen sind die Corona-Infektionen regelrecht explodiert: Hier stieg die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag um 359,3 Punkte auf 1450,3.

Laut Informationssystem Gefahrenabwehr NRW befinden sich momentan 158 schwerer erkrankte Menschen in den Kreis-Krankenhäusern – 20 mehr als am Montag. Weiterhin liegen 11 Covid-Patienten auf den Intensivstationen.
Ein Blick auf die Inzidenzen der Nachbarstädte:

Recklinghausen: 757,0

Marl: 574,1

Gelsenkirchen: 1450,4

Herne: 1929,4

In diesem Corona-Blog informieren wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, über die neuesten Entwicklungen in Herten. Was in den letzten Wochen und Monaten in unserer Stadt in der Pandemie geschah, können Sie an dieser Stelle noch einmal nachlesen.
Die Entwicklungen vom 1. bis 31. Januar 2022
Die Entwicklungen vom 1. bis 31. Dezember 2021
Die Entwicklungen vom 1. bis 30. November 2021

Die Entwicklungen vom 1. bis 31. Oktober 2021

Die Entwicklungen vom 1. bis 30. September 2021

Die Entwicklungen vom 1. bis 31. August 2021

Die Entwicklungen vom 1. bis 31. Juli 2021

Die Entwicklungen vom 1. bis 30. Juni 2021

Die Entwicklungen vom 26. April bis 31. Mai 2021

Der Abend in Herten

Täglich um 18:00 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

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