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Corona in Herten: Kreis vermeldet sieben weitere Todesfälle – auch unsere Stadt ist betroffen

Unser Corona-Blog für Herten: Hier halten wir Sie über die Entwicklung auf dem Laufenden.
In unserem Corona-Blog halten wir Sie über die aktuelle Entwicklung in Herten und Umgebung auf dem Laufenden.
In unserem Corona-Blog halten wir Sie über die aktuelle Entwicklung in Herten und Umgebung auf dem Laufenden. © picture alliance/dpa

Update, 1. Juli:

Durchaus überraschende Zahlen gibt es zum Start in den neuen Monat vom Kreisgesundheitsamt: In seiner Corona-Wochenstatistik wird für Herten nämlich erstmals seit längerer Zeit wieder ein Rückgang bei der Zahl der Neuinfektionen sowie bei der Sieben-Tage-Inzidenz vermeldet. Demnach gab es in den vergangenen sieben Tagen 339 Neuinfizierte, und damit drei weniger als noch vor Wochenfrist.

Die Inzidenz ging dementsprechend ebenfalls zurück, auf nunmehr 548,0 – das ist ein Minus von -4,9 gegenüber letztem Freitag (24.6.) und der drittniedrigste Wert im Kreis Recklinghausen. Am höchsten ist die Inzidenz derzeit in Haltern am See (924), am niedrigsten in Waltrop (349,5).

Update, 27. Juni:

Traurige Nachricht zum Beginn der neuen Woche: Es gibt im Kreis Recklinghausen sieben weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 – unter den Opfern ist auch eines aus Herten. Nach Angaben des Kreisgesundheitsamtes verstarb ein 94-jähriger Mann. Er ist damit der 165. Todesfall in unserer Stadt seit Beginn der Pandemie Anfang 2020. Der erste – ein 51-jähriger Mann mit Vorerkrankungen – wurde übrigens am 27. Mai 2020 registriert.

Insgesamt gab es im Kreisgebiet bislang 1377 Verstorbene. Die weitaus meisten Fälle gab es in der Gruppe der Über-80-Jährigen (860). Bei den 70- bis 79-Jährigen verstarben 303 Personen. Zum Vergleich: Bei den 20- bis 39-Jährigen wurden seit dem Ausbruch des Coronavirus im Kreis RE gerade mal acht Opfer registriert, unter den noch jüngeren Menschen gab es bisher sogar keinen einzigen Toten zu beklagen.

Für Herten vermeldete das Kreisgesundheitsamt seit Pandemiebeginn 18.981 offizielle Covid-19-Infektionen, kreisweit liegt die Zahl bei 173.319 (Stand 24.6.).

Update, 24. Juni:

Waren die Coronazahlen in den Sommermonaten des vergangenen Jahres rückläufig, so steigen sie in diesem Jahr von Woche zu Woche an.

So registrierte das Kreisgesundheitsamt vor einer Woche 270 neue Infektionen in Herten, an diesem Freitag (24. Juni) sind es dagegen 342 Neuinfektionen. Allerdings gibt es auch Positives zu vermelden: Innerhalb der vergangenen sieben Tage gab es keinen weiteren Todesfall in Herten zu beklagen. Gleiches gilt übrigens nach den aktuell veröffentlichten Zahlen auch erfreulicherweise für den kompletten Kreis.

Die steigende Anzahl der neuen Infektionen sorgt auch dafür, dass die Sieben-Tage-Inzidenz in Herten weiter ansteigt. Lag sie vor einer Woche noch bei 436,5, liegt sie jetzt bei 552,9.

Auch die durchschnittliche Inzidenz im Kreis Recklinghausen ist angestiegen, von 488,6 auf 599,6. Ein entscheidender Faktor hierbei ist die Entwicklung in Dorsten, wo die Inzidenz innerhalb der vergangenen sieben Tage von 699,2 auf 1148,8 sprunghaft angestiegen ist.

In den Krankenhäusern des Kreises Recklinghausen wurden laut Zahlen des IG.NRW Informationssystems Gefahrenabwehr NRW im Zeitraum zwischen dem 20. und dem 24. Juni 41 Covid-19 Patienten stationär behandelt, 6 bis 13 davon lagen auf einer Intensivstation.

Die Inzidenzen der Nachbarstädte:

Recklinghausen: 594,4 (Vorwoche: 592,6 / +1,8)

Marl: 532,5 (469,7 / +62,8)

Gelsenkirchen: 470 (292,5 / +177,5)

Herne: 652,5 (357,5 / +295)

Update, 16. Juni:
Die Corona-Infektionszahlen steigen weiter auf hohem Niveau an. Hatten sich in der Vorwoche noch 180 Hertenerinnen und Hertener neu mit dem Coronavirus infiziert, steckten sich im Verlauf dieser Woche 270 Menschen neu an. Das ist ein Plus von 90. Wie bereits berichtet, gab es auch drei Todesfälle zu beklagen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für Herten ist binnen Wochenfrist von 291,0 auf 436,5 gesprungen, ein Anstieg um 145,5. Damit liegt unsere Stadt im kreisweiten Vergleich auf Platz fünf, die Städte Marl, Recklinghausen, Haltern am See und Dorsten haben noch höhere Werte. Letztere meldet mit 699,2 auch die höchste Inzidenz im Kreis Recklinghausen, die niedrigste hat an diesem Freitag die Stadt Waltrop mit 274,8.

Der Durchschnitt im Kreis Recklinghausen beträgt 488,6 (Vorwoche: 296,1). Insgesamt haben sich in dieser Woche in allen zehn Städten des Kreises 2998 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Die Inzidenzen der Nachbarstädte:

Recklinghausen: 592,6 (Vorwoche: 315,3 / +277,3)

Marl: 469,7 (301,3 / +168,4)
Gelsenkirchen: 292,5 (267,1 / +25,4)

Herne: 357,5 (305,8 / +51,7)

Update, 15. Juni:
Laut Angaben des Kreisgesundheitsamtes gibt es drei weitere Todesfälle in Herten im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Verstorben sind eine 79-jährige Frau sowie zwei Männer, beide 90 Jahre. Damit steigt die Gesamtzahl der Todesfälle seit Pandemiebeginn auf 164.

Insgesamt sind im Kreis Recklinghausen laut den jüngsten Angaben der Kreisverwaltung 19 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Aktuelle Infektionszahlen und Inzidenzwerte gibt es an diesem Mittwoch allerdings noch nicht. Die Daten werden immer freitags aktualisiert und sind dann auf der Homepage der Kreisverwaltung unter www.kreis-re.de/corona nachzulesen.

Bundesweit ist die Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwoch mit 472,4 fast doppelt so hoch wie vor einer Woche. Der neue Omikron-Subtyp BA.5 lässt auch im Sommer die Infektionszahlen steigen. Der sonst zu beobachtende „Sommereffekt“ mit sinkenden Fallzahlen verpufft laut Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach in diesem Jahr. Grund dafür sei unter anderem, dass die aktuell zirkulierende Virusvariante sehr leicht übertragbar sei. Außerdem seien fast alle Vorsichtsmaßnahmen ausgelaufen, sagte Lauterbach Medienberichten zufolge.

Update, 10. Juni:

Es sieht fast danach aus, als ob es in diesem Jahr keine entspannte Sommersaison bei der Corona-Pandemie gibt. Denn die Infektionszahlen in Herten schnellen nach einer Phase der Entspannung bereits wieder in die Höhe. In den vergangenen sieben Tagen hat es nach Angaben des Kreisgesundheitsamtes 180 neue Fälle in unserer Stadt gegeben – das sind 85 mehr als vor Wochenfrist (95).

Dementsprechend hat sich auch die Sieben-Tage-Inzidenz in Herten fast verdoppelt. Der Wert stieg von 153,6 auf 291,0 – ein Plus von 137,4 Punkten gegenüber vergangenem Freitag (3.6.).

Herten rangiert damit unter allen zehn Städten im Kreis Recklinghausen im Mittelfeld auf Platz 5. Am höchsten ist der Wert in Haltern am See (462,4), am niedrigsten in Waltrop (132,3).

Der Kreis-Durchschnitt ist im Vergleich zum 3. Juni ebenfalls weiter angestiegen und liegt mit 296,1 (+74,5) knapp über dem Hertener Niveau. Deutlich höhere Inzidenzen melden im Wochenvergleich auch unsere Nachbarstädte Gelsenkirchen (+93,0) und Herne (+63,7).

Die Inzidenzen der Nachbarstädte:

Recklinghausen: 315,3

Marl: 301,3

Gelsenkirchen: 267,1

Herne: 305,8

Update, 3. Juni

Für Herten gibt es an diesem Freitag eine gute Nachricht bei den Corona-Infektionszahlen. Binnen der letzten sieben Tage haben sich 95 Menschen neu mit dem Coronavirus angesteckt – das sind 45 weniger als noch vor Wochenfrist (140). Damit rutscht unsere Stadt auch bei der Sieben-Tage-Inzidenz endlich wieder unter die 200er-Marke – zuletzt war dies am 11. November 2021 der Fall gewesen. Die Inzidenz liegt aktuell bei 153,6 – ein Minus von 72,2 Punkten gegenüber vergangenem Freitag (27.5.).

Dagegen ist die Inzidenz für den gesamten Kreis Recklinghausen erstmals seit Anfang April im Wochenvergleich wieder angestiegen – um 5,0 Punkte auf nunmehr 221,6. Herten weist unter den zehn Städten im Kreisgebiet nach Datteln (121,0) und Waltrop (135,7) den drittniedrigsten Wert auf. Am höchsten ist die Inzidenz mit 357,0 aktuell in Dorsten.

Die Inzidenzen der Nachbarstädte:

Recklinghausen: 210,5

Marl: 245,5

Gelsenkirchen: 174,1

Herne: 242,1

In diesem Corona-Blog informieren wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, über die neuesten Entwicklungen in Herten. Was in den letzten Wochen und Monaten in unserer Stadt in der Pandemie geschah, können Sie an dieser Stelle noch einmal nachlesen.
Die Entwicklungen vom 1. bis 31. Mai 2022
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