Hilfe aus Herten

DRK: So kann man für die Opfer der Flut-Katastrophe spenden

Viele Hertenerinnen und Hertener wollen nach der Flut-Katastrophe helfen. Das Deutsche Rote Kreuz erhält zahlreiche Anfragen. Ein Spendenkonto ist eingerichtet.
Das Deutsche Rote Kreuz in Herten.
Das Deutsche Rote Kreuz in Herten. © Anna Lisa Oehlmann

Die Bilder der Flut-Katastrophe in Teilen Nordrhein-Westfalens und in Rheinland-Pfalz machen auch viele die Hertenerinnen und Hertener betroffen. Sie wollen helfen. Beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) Herten klingeln ununterbrochen die Telefone. Bürgerinnen und Bürger fragen nach Spendenmöglichkeiten für die Opfer der Naturkatastrophe.

Deutsches Rotes Kreuz Herten kann keine Sachspenden annehmen

„Wir können als DRK zurzeit keine Sachspenden annehmen“, erklärt DRK-Vorstand Ralph Hoffert, der noch am Freitag (16.7.) mit 21 Helfern selbst in der Katastrophenregion eingesetzt war, um ein Altenheim und eine Wohngruppe mit beatmeten Patienten zu evakuieren.

„Alle Kräfte sind damit beschäftigt, und werden es noch länger sein, die betroffenen Menschen weiter zu retten und existenziell zu betreuen. Es gibt schlicht weder Helfer noch Transportmöglichkeiten für Sachspenden, die frei wären“.

DRK: Geldspende für Flut-Opfer sinnvoll

Eine Geldspende ist aber möglich und sinnvoll. Das DRK Herten hat dafür ein Spendenkonto eingerichtet. Wer Geld für diejenigen spenden möchte, die von den Wassermassen getroffen wurden, kann einen Betrag seiner Wahl auf ein eigens eingerichtetes Konto bei der Sparkasse Vest überweisen: IBAN: DE49 4265 0150 0050 0470 00. „Wir freuen uns über jede Geldspende“, so Hoffert weiter.

Organisation möchte Wiederaufbau-Projekte unterstützen

Je nach Höhe der insgesamt eingegangenen Spende wird das DRK Herten in der betroffenen Region ein Projekt unterstützen. Das kann der Wiederaufbau eines Kinderspielplatzes sein, die Unterstützung einer Einrichtung wie „Die Tafel“, o.ä.

„Wer in der Region war oder die Fernsehbilder beobachtet hat, dem wird klar, mit dieser Katastrophe sind wir nicht in einem Monat durch“, so Ralph Hoffert weiter.

Solidarität der Menschen vor Ort

Am meisten beeindruckt habe ihn die Solidarität der Menschen vor Ort, die Hilfsbereitschaft untereinander. Da gab es kein Aufgeben oder Resignieren, sondern ein „da gehen wir zusammen durch“.

Das berichten auch die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Herten. Ehrenamtler der Löschzüge Herten und Scherlebeck halfen nach dem Unwetter in Bochum, der Löschzug Westerholt rückte nach Wuppertal aus und kämpfte dort gegen die Wassermassen.

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