Kommentar

Eine Idee, die Schule machen sollte

Die tolle Idee der Grundschule Herten-Mitte, Schulpatenschaften mit Bildungsstätten in Hochwassergebieten zu vereinbaren, sollte auch an höchster Stelle nach Kräften unterstützt werden.
Oliver Prause, Redakteur Hertener Allgemeine © Rag Montan Immobilien

Ein Kommentar zum Artikel „Schulpatenschaften für Flutgebiete: So einfach kann es sein, zu helfen“

Den Ruhrgebietlern sagt man bekanntlich eine gewisse Bärbeißigkeit nach. Aber unter der rauen Oberfläche gibt es bei unserem Menschenschlag großes Mitgefühl, große Empathie – Motto: Hart aber herzlich.

Auch nach der Hochwasserkatastrophe in NRW und anderen Teilen der Bundesrepublik lassen sich die Bürgerinnen und Bürger hierzulande nicht lumpen. Sie packen mit an, schließen sich spontan zu Netzwerken zusammen, um anderen in Not zu helfen. So ist das eben hierzulande: Es werden keine schönen Reden gehalten, es wird gehandelt!

Keine bürokratischen Hürden aufbauen

So wie jetzt in der Grundschule Herten-Mitte. Die Idee, schwer betroffene Schulen in den Überflutungsgebieten als Paten zu unterstützen und ihnen unter anderem dringend benötigtes Lehrmaterial oder Einrichtungsgegenstände zukommen zu lassen, stößt bei den anderen Bildungseinrichtungen in Herten auf große Resonanz.

Ein tolles Projekt, das auch die Stadt nach Kräften unterstützen sollte. Denn das Letzte, was die engagierten Helferinnen und Helfer in dieser Situation brauchen können, sind bürokratische Hürden.

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