Haus St. Martin

Feuerwehr übt Menschenrettung im früheren Seniorenheim

Mit großem Aufgebot ist der Löschzug Westerholt der Freiwilligen Feuerwehr am Dienstagabend zum früheren Haus St. Martin an der Johanniterstraße ausgerückt.
Die Feuerwehr hat am früheren Haus St. Martin geübt. (Symbolbild) © Frank Bergmannshoff

Nach der langen Corona-Pause, in der Übungen nicht möglich waren, trainierten die Einsatzkräfte des Löschzugs Westerholt im dritten Stock des Gebäudes die Brandbekämpfung und die Rettung von Menschen. Dabei kam auch das neue „Flaggschiff“ des Löschzugs, ein Löschgruppenfahrzeug vom Typ LF 20, zum Einsatz.

Die Bewohner und Mitarbeiter des Seniorenzentrums waren im Dezember 2020 in das neue Haus St. Martin in direkter Nachbarschaft umgezogen. Der Altbau steht seither leer und soll mittelfristig abgerissen werden. Es sind dort Wohnhäuser geplant.

Der Feuerwehr bot das Gebäude eine gute Gelegenheit, einen Brandeinsatz in einem Seniorenzentrum oder generell in einem großen Wohngebäude zu üben, der im Ernstfall eine große Herausforderung für die Einsatzkräfte wäre.

2009 brannte es im Wally-Windhausen-Seniorenzentrum

Einen vergleichbaren Einsatz hat es in Herten tatsächlich schon gegeben. Am 25. Dezember 2009 brannte es im Wally-Windhausen-Seniorenzentrum in Herten-Süd. Feuerwehren aus dem ganzen Kreis Recklinghausen wurden in Herten zusammengezogen. Ein im Rollstuhl sitzender Bewohner starb.

Im Nachgang werden wir noch ausführlich über die Übung berichten.

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