Freizeittipps in Herten: Magie, Kunst, Musik und jede Menge Bergbau-Tradition

Das Luftbild zeigt das Gelände der ehemaligen Zeche Schlägel und Eisen in  Herten.
Besucher der Zeche Schlägel und Eisen erfahren bei einer Führung am Sonntag Wissenswertes zur Geschichte und Technik des Industriedenkmals. © Jörg Gutzeit
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Sichtbarer Wandel: Ende 2020 hat die „HeimatERBE GmbH“ das Gelände der ehemaligen Hertener Zeche Ewald 5 gekauft und seitdem das Areal nahe des Katzenbuschs in eine offene Landschaft umgewandelt. Was sich getan hat, ist nun zu sehen. Das 8,2 Hektar große Gelände an der Nimrodstraße 183 wird am Freitag, 14. Oktober, um 16 Uhr offiziell eröffnet.

Kinder und Jugendliche dürften sich vermutlich für andere Termine etwas mehr interessieren. Die Mitarbeiter des Spielmobils der Stadt Herten beenden an diesem Freitag ihre Ferientour mit dem Spielkäfer und haben dafür magische Unterstützung gewonnen. Zauberer Mr. Magic wird zwischen 15.30 und 17.30 Uhr am Cliquentreff Schürmannswiese ebenfalls mit von der Partie sein.

Mitglieder der Band
Die Band „Blues Brawler“ tritt am Freitag in der Schwarzkaue auf. © Privat

Musikalisch wird es am Freitagabend im Tiefkeller der Schwarzkaue der Zeche Schlägel und Eisen (Glückauf-Ring 35-37). Im Rahmen der Blues Session Herten werden die „Blues Brawler“ ab 19 Uhr auf der Bühne stehen. Besucher dürfen sich auf Blues und Soul aus den 1960er- und 70er-Jahren freuen. Der Eintritt ist frei.

Familienspaß im Copa Ca Backum

Wenn dieser Freizeit-Tipp als feuchtfröhlich bezeichnet wird, dann ist das wörtlich zu nehmen: Hinter jungen Hertenern liegen bereits kurzweilige Ferientage, die sie im Erlebnisbad Copa Ca Backum verbracht haben. Zum Abschluss kann am 15. Oktober noch einmal nach Herzenslust geplantscht werden: Das komplette Sportbad steht am Samstag Familien zwischen 15 und 17 Uhr mit jeder Menge Spielzeug zur Verfügung.

Hertens ehemaliger Bürgermeister steht an einer großen Leinwand und malt ein Selbstportrait.
Ex-Bürgermeister Fred Toplak stellt seine Kunstwerke am Sonntag in der Orangerie im Hertener Schlosspark aus. © flight-pictures

Dass die Orangerie im Hertener Schlosspark der ideale Ort für Ausstellungen ist, ist mittlerweile bekannt. Am Sonntag, 16. Oktober, wird eine neue eröffnet. Zu sehen sein werden zwischen 10 und 16 Uhr Kunstwerke des ehemaligen Hertener Bürgermeisters Fred Toplak. „Wie der Tod das Leben verändert“ lautet der Titel seiner Präsentationen.

Viel zu bestaunen gibt es am Sonntag auch auf dem Gelände der Zeche Schlägel und Eisen. Das Hertener Bergwerk besitzt eine wechselvolle Geschichte, die man

zu Fuß auf Schritt und Tritt erleben kann. Das Fördergerüst über Schacht 3 stammt

aus dem Jahr 1896 und ist das älteste erhaltene seiner Art in NRW. Näheres darüber können Interessierte bei einer rund 60-minütigen Führung erfahren. Los geht es um 14 Uhr am Glückauf-Ring 26. Die Teilnahme für Kinder unter zwölf Jahre ist kostenlos, alle anderen zahlen fünf Euro.

Männer und Frauen stehen auf dem Erntemarkt in Recklinghausen-Hochlar an einem Stand.
In den vergangenen Jahren haben auch viele Hertener den Bauern- und Erntemarkt in Recklinghausen-Hochlar besucht. © Jörg Gutzeit (Archiv)

Am Sonntag dürfte es sicherlich viele Hertenerinnen und Hertener auch in die Nachbarschaft ziehen: In Recklinghausen-Hochlar öffnet um 11 Uhr wieder der Ernte- und Bauernmarkt. Rund 90 Händler haben sich angekündigt. Traditionell vertreten ist dort auch der Lionsclub Herten.

Wer an diesem Wochenende einen Spaziergang durch Herten plant, sollte einen Fotoapparat mitnehmen und auf Motivjagd gehen. Denn wer am Wettbewerb „Herten fotografiert“ teilnehmen möchte, sollte die letzte Gelegenheit nutzen, das Thema Wasser in Szene zu setzen. In wenigen Tagen ist Einsendeschluss. Alle eingereichten Fotos werden am 13. November in der Schwarzkaue ausgestellt.