Konzertgäste spenden

Gelungener musikalischer Saisonstart und Sammlung für Flutopfer

Freud und Leid liegen nah beieinander: Während Musiker und Besucher Livemusik im Wirtshaus Christ genießen, leiden andere unter den Folgen der Flutkatastrophe. Spontan wurde Geld gesammelt.
Nach monatelanger Pause wieder in Aktion: „The Shaggys“. © R. Klewe

Strahlender Sonnenschein, gut gelaunte Gäste und Mucke aus der „guten alten Zeit“. Geradezu ideale Rahmenbedingungen herrschten beim ersten musikalischen Frühschoppen am Sonntagmorgen im Biergarten vom Alten Wirtshaus Christ.

Nach der langen Pause gab es überall viel zu erzählen und zu zeigen.
Nach der langen Pause gab es überall viel zu erzählen und zu zeigen. © R. Klewe © R. Klewe

Unübersehbar war daher auch die Freude darüber, sich nach den monatelangen Corona-Schutzmaßnahmen wieder einmal unter fast normalen Umständen zu begegnen. Entsprechend motiviert ließen auch „The Shaggys“ ihrer Spielfreude freien Lauf und die übertrug sich vom ersten Ton an rasch auf alle anwesenden Gäste.

Band und Wirt initiieren Hutspendenaktion

Bei so viel gefühlter heiler Welt wurde aber auch derer gedacht, die in diesen Tagen sehr schwer unter den Auswirkungen der Unwetter in einigen Teilen der Republik zu leiden haben. Kurzfristig hatten sich daher „The Shaggys“ und Wirt Hans-Joachim Christ dazu entschlossen, gemeinsam mit den Gästen eine Hutspendenaktion für die Flutopfer zu starten. So kam zum Ausklang des Tages ein Betrag von eintausend Euro zusammen, der noch in dieser Woche über eine Hertener Wohlfahrtsorganisation in die richtigen Kanäle gelenkt werden soll. Einmal mehr wurde allen bewusst, wie nah doch Freud und Leid beieinander liegen können.

Der Abend in Herten

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