Die Gehwegplatten sind schon entfernt, Hütten und Zäune kommen auch noch weg: Wilhelm Schneller räumt seine Parzelle auf dem Bertlicher Grabeland. © Frank Bergmannshoff
Ein Stück Bertlicher Kulturgut

Grabeland ist bald Geschichte – keine Perspektive für die Pächter

Acht Monate sind vergangen, seitdem auf dem Bertlicher Grabeland die Gemüter hochkochten. Inzwischen haben sich die letzten Hoffnungen zerschlagen, räumen die Pächter ihre Parzellen.

Für die einen war es der „Zauberweg“, die verbotene Abkürzung zur Barbaraschule, der Ort für den ersten Kuss, die erste Zigarette, für Abenteuer am Bach – für andere der Gemüsegarten, der Ausgleich zur Dachgeschosswohnung oder die Zuflucht in Corona-Zeiten. Doch Anfang des Jahres kündigte der Lippeverband allen 16 Pächtern die Verträge für ihre Parzellen auf dem Grabeland zwischen Wallstraße und Hasseler Mühlenbach.

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Über den Autor
Leiter Lokalredaktion Herten
Kind des Ruhrgebiets, aufgewachsen in Herten und Marl. Einst Herausgeber einer Schülerzeitung, heute Redaktionsleiter, Reporter, Moderator. Mit Leidenschaft für hintergründigen, kritischen Journalismus – mit Freude an klassischer Zeitung – mit Begeisterung für digitale Formate – mit Herz für Herten. Unterwegs mit Block und Kamera, Smartphone und Laptop in allen Themenfeldern, die die Menschen bewegen. Besonders gerne hier: Politik, Stadtentwicklung, öffentliche Daseinsvorsorge, Energiewirtschaft, Gesundheitswesen, Digitalisierung, Blaulicht.
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