Anmeldezahlen

Grundschule Herten-Mitte ist die große Gewinnerin

Auch wenn sich bis zum Schulstart nach den Sommerferien hier und da noch etwas tut: Im Wesentlichen stehen die Anmeldezahlen für das kommende Schuljahr.
Die Grundschule Herten-Mitte verzeichnet einen enormen Zuwachs. © Archiv

Jedes Jahr aufs Neue spannend sind die Zahlen der Schulanmeldungen. Zwar ist es bis zum Start des Schuljahrs im August noch etwas hin, und hier und da verschiebt sich auch noch die eine oder andere Zahl, aber im Großen und Ganzen ergibt sich bereits ein Bild. Und das zeigt in diesem Jahr eine große Gewinnerin: die Grundschule Herten-Mitte. Sie verzeichnet 89 Anmeldungen, ein Plus von 23 Kindern im Vergleich zum Vorjahr. Dieser enorme Zuwachs um fast eine ganze Klasse hat aber auf die Zügigkeit der Grundschule keine Auswirkungen, wie die Stadtverwaltung auf Nachfrage mitteilt.

Zügigkeit der Grundschulen bleibt bestehen

Grundsätzlich bleibe die Zügigkeit an den Hertener Grundschulen bestehen. Je nach Verteilung der Kinder könnten Überhangklassen gebildet werden. Hierzu müsse geklärt werden, ob an den betreffenden Standorten auch genügend Raum vorhanden sei und ob für die Gesamtzahl der Schüler genügend Lehrkräfte vorhanden sind. Im Falle der Grundschule Herten-Mitte bleibe alles beim Alten, sagt Stadt-Sprecherin Calina Herzog: „Die Schule ist als vierzügig eingeplant. Damit können pro Jahrgangsstufe 82 bis 104 Kinder beschult werden.“

Ludgerusschule in diesem Jahr dreizügig

Einen ähnlich starken Zuwachs verzeichnet auch die Ludgerusschule: von 41 im vergangenen Jahr auf 62 in diesem. Damit startet die Schule im August dreizügig ins neue Schuljahr, eigentlich ist sie damit über ihrer Kapazität: „Hier wurde in Absprache mit der Schulleitung und dem Schulamt in Recklinghausen eine Überhangklasse genehmigt.“

Die Zahlen der anderen Grundschulen sind wie folgt (Vorjahreszahlen jeweils in Klammern): Barbaraschule 54 (56), Comeniusschule 71 (75), Goetheschule 70 (68),

Martinischule 71 (61), Süder Grundschule 90 (96), Waldschule 72 (70).

Insgesamt ist die Zahl der „i-Dötzchen in spe“ damit – Stand heute – von 533 auf 579 gestiegen.

Auch das Städtische Gymnasium kann sich über steigende Anmeldezahlen freuen.
Auch das Städtische Gymnasium kann sich über steigende Anmeldezahlen freuen. © Carola Wagner © Carola Wagner

Bei den weiterführenden Schulen hat das Städtische Gymnasium mit einem Plus von 17 Schülern den stärksten Zuwachs und geht nach aktuellem Stand mit 117 Schülerinnen und Schülern ins kommende Schuljahr. Auch die Rosa-Parks-Schule hat mit 125 angehenden Gesamtschülern sechs mehr als im Vorjahr.

Zehn Schülerinnen und Schüler weniger verzeichnet die Martin-Luther-Schule mit insgesamt 63. Die Sekundarschule ist als dreizügige Schule ausgelegt, deren „Klassenrichtwert“ sind 25 Kinder pro Klasse, somit 75 Kinder bei drei Zügen. „Die Bandbreite der Klassenbildung liegt hier aber auch zwischen 20 und 29 Kindern pro Klasse, sprich zwischen 60 und 87 Kindern“, teilt Calina Herzog mit. Der Wert könne bis zur Hälfte des Höchstwertes unterschritten werden, hier also 43,5 Schülerinnen und Schüler. „Auch hier ergeben sich in diesem Jahr deshalb keine Probleme“, sagt Herzog mit Blick auf die Westerholter Schule.

Stabile Zahlen bei den Realschulen

Die Realschulen haben relativ stabile Anmeldezahlen: Erich-Klausener-Schule 58 (62), Willy-Brandt-Schule 86 (84). Die Gesamtzahl der angehenden Fünftklässler ist auch in diesem Jahr gestiegen, von 438 auf 449.

Und ein paar Schülerinnen und Schüler gehen in Nachbarstädten zur Schule: 65 (58).

Hinweis: In der Ursprungsversion des Artikels ist uns leider ein Fehler unterlaufen. Die Ludgerusschule am Paschenberg verzeichnet in diesem Jahr 62 Neuanmeldungen und hatte im vergangenen Jahr 41, freut sich also über einen Zuwachs von 21 Kindern und bildet eine dritte Eingangsklasse. Wir hatten die Zahlen genau andersherum berichtet und haben das im Artikel entsprechend korrigiert. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.

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