Ein Teil der Anwohner der Gartenstraße, die gegen die neue Flüchtlingsunterkunft (im Hintergrund sieht man die alte) auf dem Lehrerparkplatz sind (v.l.): Dennis und Sergej Tarde, Viktor Maar, Marco Kesseboom, Frida Maar, Monika und Michael Kesseboom.
Ein Teil der Anwohner der Gartenstraße, die gegen die neue Flüchtlingsunterkunft (im Hintergrund sieht man die alte) auf dem Lehrerparkplatz sind (v.l.): Dennis und Sergej Tarde, Viktor Maar, Marco Kesseboom, Frida Maar, Monika und Michael Kesseboom. © Carola Wagner
Gartenstraße

Beschluss zur neuen Flüchtlingsunterkunft spaltet den Hertener Rat

In der Ratssitzung schilderten die Anwohner noch einmal all ihre Argumente gegen das an der Gartenstraße geplante Flüchtlingsheim. Bei der Abstimmung war die Politik dann auch gespalten.

Der städtische Sozialdezernent Hermann Pieper betonte zuvor noch einmal, dass die neue Flüchtlingsunterkunft an der Gartenstraße einen völlig anderen Charakter haben werde als die heute bestehende. Anstatt Problemfälle ohne angemessene Betreuung in dem maroden Gebäude langfristig einzuquartieren, wolle man sich mit der neuen Einrichtung ein Beispiel an den „Waldrittern“ und am ZBI-Moscheeverein nehmen. Beiden Trägern sei es gelungen, in ihren Gebäuden jeweils eine große Anzahl von Ukraine-Flüchtlingen unterzubringen, ohne dass es zu nennenswerten Problemen kam. Der Schlüssel dafür seien eine intensive Betreuung, eine ausgewogene soziale Mischung und die zügige Weiterleitung in reguläre Wohnungen.

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Frank Bergmannshoff

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