Bulle und Bär auf der Halde Hoheward: Was soll diese Attraktion bedeuten?

Dr. Frank Dudda, Vorsitzender der RVR-Verbandsversammlung, vor der Hecken-Skulptur Bulle und Bär, die aktuell auf der Halde Hoheward steht.
Dr. Frank Dudda, Vorsitzender der RVR-Verbandsversammlung, vor der Hecken-Skulptur Bulle und Bär, die aktuell auf der Halde Hoheward steht. © Sascha Kreklau
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Die Metropole Ruhr soll zur grünsten Industrieregion der Welt werden. Ein ehrgeiziges Ziel, für das die Werbetrommel gerührt wird. Als Symbol der Transformation ist jetzt eine grüne Version der berühmten Börsen-Skulptur Bulle & Bär auf der Halde Hoheward an der Stadtgrenze Herten/Recklinghausen zu sehen. Die in Form geschnittenen Heckenfiguren bilden originalgetreu die Installation von Reinhard Dachlauer in Frankfurt am Main nach und sind 2,50 Meter hoch. Wer sie vor Ort sehen will, muss sich beeilen.

Ruhrgebiet ist im Wandel erprobt

Noch bis zum 30.9. kann die überlebensgroße Skulptur aus Liguster auf der Halde Hoheward besichtigt werden. „Kaum eine andere Region in Deutschland hat in den vergangenen 60 Jahren eine so beeindruckende Transformationsgeschichte geschrieben wie die Metropole Ruhr“, sagt Dr. Frank Dudda, Vorsitzender der Verbandsversammlung beim Regionalverband Ruhr. Die Entwicklung sei aber noch nicht abgeschlossen. Als im Wandel erprobte Industrieregion, habe das Ruhrgebiet jetzt das Potenzial, sich in Europa als Spitzenreiter der grünen Transformation durchzusetzen. „Wir sind zuversichtlich, dass uns dies gelingt“, sagt der Vorsitzende. Mit den Tieren aus Liguster zeige die Region: Hier gehören Wirtschaft, Klima und Umwelt zusammen.

Wer es jetzt nicht schafft, sie zu besichtigen, der hat am 20. Oktober auf der Zeche Ewald in Herten nochmals Gelegenheit dazu. Danach wird sie hier zum Überwintern eingelagert.