Mit Mundschutz laufen Sarah (r.) und Lina über den Ostwall im Alten Dorf Westerholt und drehen die Kurbeln ihrer hölzernen Rätteln. Das Foto entstand beim Rätteln in April 2021.
Mit Mundschutz laufen Sarah (r.) und Lina über den Ostwall im Alten Dorf Westerholt und drehen die Kurbeln ihrer hölzernen Rätteln. Das Foto entstand beim Rätteln in April 2021. © Frank Bergmannshoff
Ersatz für die Kirchenglocken

Brauchtum hat Corona überdauert: Die Rättler drehen ihre Runden in Westerholt

Manch ein Brauchtum hat in der Pandemie gelitten: Osterfeuer, Martinsumzüge, der Gildentag der St.-Sebastianus-Bruderschaft... Doch, dass die Westerholter Rättler verstummten, vermochte Corona nicht.

Zwar musste das Rätteln zwei Jahre lang unter besonderen Vorzeichen stattfinden – mit Abstand und Maske, aber unterbrochen wurde diese Tradition nicht. Stets kamen einige Kinder und Jugendliche zusammen, um schnellen Schrittes die Rättelrunden zu laufen und dabei die Holzinstrumente erschallen zu lassen – wobei es sich als ziemlich kniffelig erwies, mit Einmalhandschuhen die Kurbel zu drehen.

Ruf zur Messe und zum Essen

Drei Runden schnellen Schrittes

Sieben Mal Rätteln am Karfreitag und -samstag

Über den Autor
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Kind des Ruhrgebiets, aufgewachsen in Herten und Marl. Einst Herausgeber einer Schülerzeitung, heute Redaktionsleiter, Reporter, Moderator. Mit Leidenschaft für hintergründigen, kritischen Journalismus – mit Freude an klassischer Zeitung – mit Begeisterung für digitale Formate – mit Herz für Herten. Unterwegs mit Block und Kamera, Smartphone und Laptop in allen Themenfeldern, die die Menschen bewegen. Besonders gerne hier: Politik, Stadtentwicklung, öffentliche Daseinsvorsorge, Energiewirtschaft, Gesundheitswesen, Digitalisierung, Blaulicht.
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