Bernd Schürmann vom gleichnamigen VW-Autohhaus könnte mehr E-Fahrzeuge verkaufen, wenn er denn Ware hätte.
Bernd Schürmann vom gleichnamigen VW-Autohaus könnte mehr E-Fahrzeuge verkaufen, wenn er denn Ware hätte. © Tina Brambrink
Automobilbranche

Gebraucht- und Neuwagen sind in Herten Mangelware: „So schlimm war die Lage noch nie“

Viele Branchen sind davon betroffen: Chipmangel und fehlende Halbleiter. Besonders hart trifft es die Hertener Autohäuser. „So schlimm war die Lage noch nie“, sagt Michael Busch von Mazda Blendorf.

Er ist seit 1991 in der Kfz-Welt unterwegs. Aber einen derartigen Mangel in seiner Branche hat Michael Busch noch nicht erlebt. Wenn der 49-jährige Geschäftsführer vom Autohaus Blendorf den Blick über das Gelände am Unternehmen an der Schlägel- und Eisen-Straße schweifen lässt, sieht er die globale Halbleiterkrise. Oder besser ihre konkreten Auswirkungen: Wo sonst 60 Gebrauchtwagen auf Kundschaft warten, sind es jetzt nur 30 oder weniger. „Der Gebrauchtwagenmarkt ist leer gefegt, obwohl wir in ganz Deutschland zukaufen“, sagt Michael Busch.

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Geboren im Münsterland, nach dem Studium privat in Haltern am See hängen geblieben und seit 30 Jahren beruflich in Recklinghausen zu Hause. Trommelt dort mit Leidenschaft für Kultur- und Bildungsthemen. Liebt aber auch alle anderen Geschichten des Lebens und erzählt gerne von Menschen: was sie bewegt, was sie ärgert, wofür sie brennen… Nach Feierabend entweder volle Pulle auf dem Spinningrad, mit angezogener Handbremse auf der Yogamatte, mit Freunden in der Natur oder in den wärmeren Gefilden der Welt unterwegs.
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