Hermann Kuhl (66), Leiter der Martin-Luther-Schule, an seinem Schreibtisch.
Hermann Kuhl (66), Leiter der Martin-Luther-Schule, an seinem Schreibtisch. © Danijela Budschun
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Hermann Kuhl (66) geht in den Ruhestand: „Lehrersein ist meine Berufung“

Generationen von Schülerinnen und Schülern hat er in mehr als vier Jahrzehnten als Lehrer und Leiter der Martin-Luther-Schule geprägt. Bald geht Hermann Kuhl in den Ruhestand. Ein Gespräch über seine Berufung.

„Make every tune your favourite song“ – auf Deutsch: Mach jedes Lied zu deiner Lieblingsmelodie. Das war im übertragenen Sinne Hermann Kuhls Leitgedanke in den mehr als 40 Jahren seiner Laufbahn als Lehrer und späterer Leiter der Martin-Luther-Schule. Jede Unterrichtsstunde sollte eine Lieblingsstunde sein. Natürlich habe das nicht immer geklappt, „aber man sollte sich schon interessante Ziele setzen“, findet der 66-Jährige. „Das ist eine Ausrichtung. Ich bin mit Leidenschaft ein engagierter Lehrer gewesen, der gerne mit Schülern gearbeitet hat. Dieses ‚Das können die nicht, das wollen die nicht‘ habe ich aus meinen Gedanken gestrichen. Dafür haben wir Dialektik gelernt: Wir müssen die Schüler zum Lernen verführen.“

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Über die Autorin
Redakteurin
Geborene Recklinghäuserin, leidenschaftliche Ruhrpottlerin und überzeugte Europäerin. Nach einem Ausflug in die Tourismusbranche hat meine journalistische Reise im Medienhaus Bauer vor mehr als zwei Jahrzehnten begonnen. Los ging es in Recklinghausen, und über Marl führte mich der Weg nach Herten. Ich will wissen, was vor unseren Haustüren passiert, verstehen, warum es passiert, einordnen können, was es bedeutet – und es dann unseren Leserinnen und Lesern berichten, klassisch in der Tageszeitung, digital über die elektronischen Medien. Privat zieht es mich auf die Tanzfläche, in den Lesesessel und hinaus in die Welt. Weil das Leben eine Reise ist.
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