Auch die Weißkaue, wo die Kauenhaken noch unter der Decke hängen, wird von den Künstlern bespielt. Die Organisatoren (v.r.) Kathi Schmidt, Pierre Soff und Gregor Luthe sind gespannt, was hier beim RUbug-Festival passieren wird.
Auch die Weißkaue, wo die Kauenhaken noch unter der Decke hängen, wird von den Künstlern bespielt. Die Organisatoren (v.r.) Kathi Schmidt, Pierre Soff und Gregor Luthe sind gespannt, was hier beim RUbug-Festival passieren wird. © Jörg Gutzeit
Kunstfestival RUbug

Zeche Westerholt erwacht aus dem Dornröschenschlaf – mit Kunst und einem Festival für alle

2008 war „Schicht am Schacht“ auf der Zeche Westerholt. Jetzt kommt wieder Leben auf die alte Bergbaubrache. Besucher dürfen zum ersten Mal gucken, staunen, feiern, mitmachen – und mithelfen.

Während draußen die Natur das Gelände zurückerobert hat, scheint die Zeit im Innern der Zeche Westerholt stehengeblieben zu sein. In einigen Körben hoch unter der Decke in der Weißkaue baumeln noch die letzten Arbeitsschuhe und Pütt-Badelatschen. In der alten Lohnhalle pfeift der Wind durch die zerbrochenen Fenster. Auch wenn der Zahn der Zeit in allen Ecken nagt – jeder Zentimeter der Zechenhallen atmet noch den Geist der vergangenen Jahrzehnte.

Begleitprogramm mit DJs, Bands, Kino, Workshops, Streetfood…

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Über die Autorin
Redakteurin
Geboren im Münsterland, nach dem Studium privat in Haltern am See hängen geblieben und seit 30 Jahren beruflich in Recklinghausen zu Hause. Trommelt dort mit Leidenschaft für Kultur- und Bildungsthemen. Liebt aber auch alle anderen Geschichten des Lebens und erzählt gerne von Menschen: was sie bewegt, was sie ärgert, wofür sie brennen… Nach Feierabend entweder volle Pulle auf dem Spinningrad, mit angezogener Handbremse auf der Yogamatte, mit Freunden in der Natur oder in den wärmeren Gefilden der Welt unterwegs.
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