Corona-Wochenrückblick

Hertener Corona-Inzidenz fast wie vor einer Woche – doch der Schein trügt

In unserem neuen Corona-Wochenrückblick schauen wir auf die Entwicklung der Zahlen seit letztem Freitag zurück. Die Inzidenz hat sich zwar kaum verändert. Doch der Schein trügt gewaltig.
Die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern im Kreis Recklinghausen hat sich im Laufe der Woche deutlich erhöht (Symbolbild). © dpa

Die Sieben-Tage-Inzidenz sagt aus, wie viele Hertener sich in den zurückliegenden sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben – zur besseren Vergleichbarkeit hochgerechnet auf 100.000 Einwohner. Am Freitag, 3. Dezember, betrug die Inzidenz 255,4. Eine Woche zuvor lag der Wert bei 257,0.

Mit Werten um die 250 hat Herten kontinuierlich eine der höchsten Inzidenzen im Kreis Recklinghausen. Der Kreis-Durchschnitt beträgt aktuell 210,4 und ist – anders als die Hertener Inzidenz – im Laufe der letzten Woche deutlich gesunken (26.11.: 235,0). Den höchsten Wert aller Städte im Kreis RE hat aktuell Gladbeck mit 266,2.

In Herten haben sich im Laufe der Woche 158 Menschen neu infiziert. Gleichzeitig sind 159 Menschen wieder als gesund eingestuft worden. Aktuell sind 311 Hertener aktiv infiziert. Ein 81-jähriger Hertener ist an oder mit Corona verstorben. Die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Pandemie stieg dadurch auf 128.

Laut Informationssystem Gefahrenabwehr NRW sind momentan 120 Covid-Patienten mit schwereren Verläufen in den Krankenhäusern im Kreis RE in Behandlung. Auf der Intensivstation befinden sich 31 Patienten. Vor einer Woche waren es insgesamt 97 Patienten, davon 25 auf der Intensivstation.

Mittlerweile sind im Kreis RE 416.482 Menschen vollständig geimpft, davon haben 69.365 bereits eine Auffrischungsimpfung („Booster“) erhalten.

Die Sieben-Tage-Inzidenzen in den Nachbarstädten:

• Recklinghausen: 216,4

• Marl: 223,0

• Gelsenkirchen: 283,7

• Herne: 274,6

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