Hertener gehen in der Orangerie auf historische Spurensuche

Fotografin
Künstler Cornelia Cintosun  lehnt sich an einen Baum.
Cornelia Cintosun wird ihre Kunstwerke in der Orangerie des Hertener Schlosses ausstellen. © privat
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Interessierte können am kommenden Sonntag zwischen 11 und 15 Uhr das historische Gebäude, das nach intensiven Bemühungen des Fördervereins Orangerie Herten nun wieder in neuem Glanz erstrahlt, im Rahmen des bundesweiten Tages des offenen Denkmals besichtigen.

Das Motto der bundesweiten Aktion, die sich seit der ersten Ausgabe im Jahr 1993 mit seinerzeit 3500 Denkmalen in 1200 Kommunen stetig wachsender Beliebtheit erfreut, lautet diesmal „KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz“.

Wie Denkmalschutz funktioniert, davon werden die Mitglieder des Fördervereins Orangerie Herten um ihre Vorsitzende Susanne Fiedler berichten und den Besucherinnen und Besuchern die Geschichte des historischen Gebäudes samt Geschichten aus der Orangerie näher bringen.

Entstanden ist das heutige Denkmal 1725 und wurde vom Grafen Bertram von Nesselrode-Reichenstein nach französischem Vorbild gebaut. Mit einer Länge von 35 Metern, einer Breite von 10,5 Metern und 8,5 Metern zählt die Orangerie zu den Größten ihrer Art in der Region.

Gemälde
Cornelia Cintosun wird unter anderem ihr Kunstwerk „Narzissenwiese im Hertener Schlosspark“ präsentieren. © privat

Ergänzt wird die historische Dokumentation über die Geschichte der Orangerie am Tag des offenen Denkmals mit der Ausstellung der Hertener Künstlerin Cornelia Cintosun mit der klassischen Landschaftsmalerei zum Thema Schlosspark.