Bis Mittwochmittag

Hertener Schlosspark gesperrt – es wird scharf geschossen

Der Hertener Schlosspark wird zeitweise geschlossen. Das Missachten der Absperrungen und das Betreten der Grünanlage sind lebensgefährlich, denn es wird scharf geschossen.
Ein Jäger steht mit seinem Gewehr in einem Jagdrevier. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Der Begriff Schlosspark meint den Bereich rund um das Hertener Schloss vom Resser Weg bis zum Ende der Wiesenflächen beziehungsweise bis zum Beginn des Waldes in Höhe des großen Klettergerüsts. Für diesen Bereich ist die Stadt Herten verantwortlich. Südlich schließt sich dann der Schlosswald an, der dem Regionalverband Ruhr gehört.

Der Schlosspark bleibt am Mittwoch, 8. Dezember, von morgens an bis 12 Uhr mittags geschlossen. Das teilt die Stadt Herten mit. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, die Absperrungen und Hinweise an den Eingängen zu beachten.

Geschossen wird auf Kaninchen

Im Park findet eine Jagd zur Regulierung des Wildbestandes statt. Durchgeführt wird die Jagd durch eine Jagdgenossenschaft, die den Schlosspark als Gemeinschaftsjagdbezirk betreut. Geschossen wird auf Kaninchen und sogenanntes „Raubzeug“.

Der Begriff „Raubzeug“, den die Stadt Herten in ihrer Mitteilung verwendet, ist eigentlich veraltet und nicht mehr gebräuchlich. Er meint Tierarten, die selbst kein Wild sind, aber dem Wild gefährlich werden können (z.B. Ratten, Elstern, Greifvögel, Waschbär, Marderhund).

Die Jagd wird auf Grundlage des Jagdgesetzes NRW ausgeführt. Die zuständige Untere Jagdbehörde für Herten ist beim Kreis Recklinghausen angesiedelt.

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