Auf großen Plakatwänden wird im Foyer des Glashauses, Hermannstraße 16, an die jüdischen Kicker erinnert (v.l.): Die beiden Initiatorinnen Daniela Franken-Vahrenholt (Haus der Kulturen) und Sabine Weißenberg (Volkshochschule) mit VHS-Bufdi Sinan Baysal.
Auf großen Plakatwänden wird im Foyer des Glashauses, Hermannstraße 16, an die jüdischen Kicker erinnert (v.l.): Die beiden Initiatorinnen Daniela Franken-Vahrenholt (Haus der Kulturen) und Sabine Weißenberg (Volkshochschule) mit VHS-Bufdi Sinan Baysal. © Tina Brambrink
Ausstellung des Deutschen Fußballmuseums

Jüdische Fußballer ins Abseits gedrängt

Eine Sonderausstellung im Glashaus erinnert bis zum 29. November an den Schalker Ernst Alexander und andere Kicker, die verfemt wurden. Besonders ist auch das Vermittlungskonzept der Schau.

Ernst Alexander kickt in der Schalker Jugend, träumt davon, mit Szepan und Kuzorra auflaufen zu dürfen. Aber wie andere Fußballvereine schließt auch Schalke 04 alle jüdischen Spieler im Jahre 1933 aus. Der hoffnungsvolle Nachwuchsstar aus Hertens Nachbarstadt flieht 1938 mit seinen Geschwistern in die Niederlande, um dem Nazi-Horror zu entkommen, und findet hier schnell einen neuen Verein. Leider vergeblich. 1942 stirbt Ernst Alexander in Auschwitz.

Einschnitt kommt direkt nach Hitlers Machtergreifung

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Geboren im Münsterland, nach dem Studium privat in Haltern am See hängen geblieben und seit 30 Jahren beruflich in Recklinghausen zu Hause. Trommelt dort mit Leidenschaft für Kultur- und Bildungsthemen. Liebt aber auch alle anderen Geschichten des Lebens und erzählt gerne von Menschen: was sie bewegt, was sie ärgert, wofür sie brennen… Nach Feierabend entweder volle Pulle auf dem Spinningrad, mit angezogener Handbremse auf der Yogamatte, mit Freunden in der Natur oder in den wärmeren Gefilden der Welt unterwegs.
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