„Bundesnotbremse“

Kontrolle der Ausgangssperre: Hertener Ordnungsamt zieht erste Bilanz

Eine Woche lang hat das Ordnungsamt nun die Einhaltung der Ausgangssperre in Herten kontrolliert. Jetzt gab es eine erste Bilanz.
Das Ordnungsamt hat keine Verstöße gegen die Ausgangssperre registriert. © Anna Lisa Oehlmann

Eine Woche brauchte das Ordnungsamt, um die Überwachung der Ausgangssperre, die im Rahmen der „Bundesnotbremse“ ab 24. April galt, zu organisieren. Nachdem die Notbremse nach insgesamt zwei Wochen gelockert wurde, ist es Zeit für eine Bilanz.

Es hat ganz den Anschein, als hätten die Hertener sich an die Ausgangssperre gehalten und als habe es keine Verstöße dagegen gegeben. Denn, so heißt es von der Stadt, es seien im Zeitraum von 22 bis 5 Uhr vom Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) zwar einzelne Menschen auf der Straße angetroffen worden. Die hätten aber stets einen Nachweis erbracht, dass ihr Aufenthalt im Freien von den Ausnahmen der Ausgangssperre gedeckt sei. Man durfte zum Beispiel trotz Ausgangssperre zur Arbeit oder von dort aus nach Hause.

Auch die Polizei hat nichts bemerkt

Daher zieht Stadt-Sprecherin Corina Plötz nach dem Ende der Ausgangssperre das Fazit: „Vom Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) wurden bei den Kontrollen keine Verstöße festgestellt.“ Neben dem KOD achtet auch die Polizei darauf, ob die Regeln zur Bekämpfung der Corona-Pandemie eingehalten werden, aber auch den Beamten ist nichts aufgefallen. „Auch von der Polizei wurden dem KOD bisher keine Verstöße gegen die Ausgangssperre gemeldet.“

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