Pop-up-Fotoausstellung in Westerholt

Süßes oder Saures: Mauer-Ausstellung lockt Neugierige aus dem Pott nach Herten

Umtriebig ging es jetzt im Alten Dorf Westerholt zu: Die gleichnamige Fotogruppe hatte zur dritten Outdoor-Tagesausstellung an der Mauer eingeladen – und präsentierte Süßes und Saures.
Ganz schon „umtriebig“: Die Mitglieder der gleichnamigen Fotogruppe, darunter auch die Westerholterin Anke Grau (2.v.r.), zeigten Fotos aus ihren Heimatstädten.
Ganz schon "umtriebig": Die Mitglieder der gleichnamigen Fotogruppe, darunter auch die Westerholterin Anke Grau (2.v.r.), zeigten Fotos aus ihren Heimatstädten. © Angela Schaefer

Die Mauer in der „Freiheit“ in Westerholt verwandelte sich zum dritten Mal in eine Pop-up-Fotoausstellung. Acht Künstlerinnen und Künstler der Fotogruppe „Umtriebig“ präsentierten Arbeiten zum Thema „8 Kostbarkeiten – Ruhrgebiet süß-sauer“. Die individuellen Sichtweisen auf Bochum, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Herten, Mülheim und Wattenscheid waren dabei so unterschiedlich wie die Motive und die Städte selbst.

Gut besucht: Bei schönstem Sommerwetter lockte die Pop-up-Ausstellung den ganzen Tag über viele Neugierige ins Alte Dorf.
Gut besucht: Bei schönstem Sommerwetter lockte die Pop-up-Ausstellung den ganzen Tag über viele Neugierige ins Alte Dorf. © Marion Bödekker

Acht Städte aus dem Ruhrgebiet im Fokus

Wieder ging die Rechnung auf: Kaum waren die 64 Fotos an der Mauer angebracht, fanden sich auch schon die ersten neugierigen Besucher ein. Darunter eine Gruppe Bochumer Fotografen, die eigentlich nach Westerholt gekommen waren, um selbst zu fotografieren. Durch die ausgehängten Hinweisplakate zum Ausstellungsbesuch motiviert, blieben sie über eine Stunde, um unter sich und mit den Ausstellenden zu diskutieren.

Bochum: Jeder der Fotografen steuerte einen individuellen Blick auf die acht Städte bei.
Bochum: Jeder der Fotografen steuerte einen individuellen Blick auf die acht Städte bei. © Marion Bödekker

Aber es sollten nicht die einzigen Besucher bleiben. Über den ganzen Tag verteilt kamen trotz Hitze weitere Interessierte, zufällig oder zielgerichtet. Bemerkenswert war, dass sich fast alle sehr intensiv mit den Bildern auseinandersetzten und sich von den Fotografen die Entstehungsgeschichte erklären ließen. Einige fotografierten sogar Bilder zur eigenen Inspiration ab. „Es war wie im Museum“, schmunzelte Klaus Fritsche, ein Mitglied der Fotogruppe „Umtriebig“.

Dass solche Projekte auch dem Dorf insgesamt guttun, betonte Mechthild Hetterscheidt, Vorsitzende des Heimatvereins Westerholt, die sich am Nachmittag unter die Betrachter gesellte. Ebenso positiv wie die Besucher waren am Tagesende auch die Ausstellenden gestimmt. Spätestens im nächsten Sommer planen sie die vierte Auflage der Mauer-Ausstellung.

Weitere Infos unter www.umtriebig-dnfg.de.

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