Nach dem Rückbau – Hertener können Zechengelände neu entdecken

Dr. Dirk Gratzel, Gründer der HeimatERBE GmBH, stellt das Renaturierungs-Projekt auf der Zeche Ewald 5 vor.
Dr. Dirk Gratzel , Gründer der HeimatERBE GmBH, und seine Mitarbeiter werden interessierten Hertenern das neugestaltete Gelände der ehemaligen Zeche Ewald 5 vorstellen. © Meike Holz (Archiv)
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Die HeimatERBE GmBH, die von Dr. Dirk Gratzel gegründet wurde, hat das 8,2 Hektar große Gelände nahe dem Katzenbusch im Dezember 2020 gekauft und strebt seitdem an, das ehemalige Hertener Zechengelände wieder in eine nicht bewirtschaftete, offene Landschaft umzuwandeln. Wo früher Industrie war, soll wieder Natur das Sagen haben – ein geschützter Ort für Pflanzen und Tiere.

Besagte Firma mit Sitz in Essen hat sich zur Aufgabe gemacht, brachliegende Flächen aufzuwerten und diese der Natur zurückzugeben. Dafür erfolgten diverse Rückbau- und Instandsetzungsarbeiten und ein umweltpädagogischer Pfad wurde errichtet.

Was die Heimaterde-Mitarbeiter in den vergangenen eineinhalb Jahren geschafft haben, davon können sich interessierte Hertenerinnen und Hertener am Freitag, 14. Oktober, ein Bild machen. Um 16 Uhr wird die ehemalige Zechenfläche an der Nimrodstraße 183 offiziell eröffnet.

Um 17 Uhr beginnt eine rund eineinhalbstündige Führung über die Fläche. Festes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung sind empfohlen. Die Gastgeber bitten um eine Anmeldung per E-Mail an info@heimaterbe.de bis spätestens Freitag, 7. Oktober, und zwar mit Angabe von Personenanzahl, Namen und Alter.