Paschenberg und Katzenbusch

Neue Kunstrasenplätze in Herten offiziell eröffnet

Die neuen Kunstrasenplätze sind von der Stadt und den Vereinen DJK Spvgg. Herten und SC Herten am Mittwoch in einer kleinen Zeremonie offiziell eröffnet worden.
Patrick Gandyra (2. Vorsitzender SC Herten) und Nikolaos Triantafillidis (Sportlicher Leiter SC Herten) begutachten den neuen Kunstrasen am Paschenberg in Herten. © Stefan Korte

Bespielt werden dürfen sie noch nicht wegen der Kontaktbeschränkungen. Eröffnet aber sind die neuen Kunstrasenplätze am Katzenbusch und am Paschenberg seit Mittwochnachmittag.

Janine Feldmann, 1. Beigeordnete und Baurätin war begeistert. „Diese Form der Kunstrasenplätze kannte ich noch nicht, sie sind wirklich sehr gelungen“, sagte sie. „Es lässt sich gut darauf laufen, und die Optik sowie die Qualität der Ausführung sind wunderbar.“ Sie freue sich für die Vereine.

Ohne die Fördermittel wäre es nicht möglich gewesen, solche Plätze zu bauen, sagte Feldmann. „Die Stadt Herten ist darauf angewiesen, dass wir Fördermittel einwerben. Wir sind froh, dass das gelungen ist und wir für die Bewegung und Sportförderung etwas tun konnten.“

Kunstrasenplatz ist „ein Faustpfand“

Am Katzenbusch waren Feldmann, Jan-Tobias Welzel vom ZBH sowie Nils Kampmann (Sportamt) von der Stadt zugegen, von der DJK Spvgg. Herten der kommissarische Vorsitzende Norbert Schönau, Karin Assauer (Präsidentin des Fördervereins), Norbert van Gemmen (Vertreter der Altliga der Spvgg.), Theo Kösters (Vorsitzender des Fördervereins der Sportjugend) und Willi Borchert (Platzwart) sowie Ferhat Korkmaz von DTSG Herten.

Bei der DJK Spvgg. Herten setzt man einige Hoffnungen in das neue Geläuf. „Unser Naturrasen ist bei schlechtem Wetter nicht bespielbar, und das ist jetzt ein hervorragender Ausweichplatz“, sagt Norbert Schönau. Der bisherige Ascheplatz war bei Regen meist ebenso wenig gut bespielbar wie der Naturrasen. „Und wir versprechen uns vom neuen Platz, dass unsere Jugendabteilung konstant erfolgreich ist.“

„Für uns ist der Kunstrasenplatz großartig“, sagt Nikolaos Triantafillidis, Sportlicher Leiter des SC Herten, der zusammen mit dem zweiten Vorsitzenden am Paschenberg war. „Das ist ein Faustpfand für den Verein. Unsere Spieler freuen sich schon sehr darauf.“ Der Gedanke an den Nachwuchs spielt auch beim SC Herten eine große Rolle. „Der Verein stand vor wenigen Jahren schon vor dem Aus. Die Nachricht, dass wir einen Kunstrasenplatz bekommen, hat uns schon sehr geholfen“, sagt Triantafillidis. In der Jugend gehe es bereits bergauf, der SCH werde in der kommenden Saison in allen Altersklasse Mannschaften stellen, einzige Ausnahme seien die A-Junioren.

Lesen Sie jetzt