Kontrolle auf der Kaiserstraße

Polizei warnt vor verdächtigen „Klemmbrett-Spendensammlern“

Polizeibeamte haben am Samstag in Herten verdächtige Spendensammler kontrolliert. Die drei Personen mussten dann auch mit zur Wache.
Nicht alle Spendensammler sind seriös: Die Polizei hat in Herten verdächtige Personen kontrolliert. (Symbolbild) © picture alliance / Bernd Thissen

Der Polizei wurden am Samstag, 31. Juli, um die Mittagszeit verdächtige Personen gemeldet, die in Herten mit „Klemmbrett-Listen“ unterwegs waren und um Spenden für Taubstumme baten. Gegen 12.50 Uhr kontrollierten Beamte daraufhin vor einem Lebensmittelgeschäft an der Kaiserstraße die drei Personen. Dabei handelte es sich um einen 20-jährigen Mann aus Wuppertal sowie zwei Frauen mit Wohnsitz in Gelsenkirchen (19 und 37 Jahre alt).

Listen und Bargeld gefunden

Alle drei wurden mit zur Wache genommen. Wie die Polizei weiter mitteilt, konnten bei ihnen auch „Sammlerlisten“ und Bargeld gefunden werden. Beides haben die Polizisten sichergestellt. Die drei Verdächtigen sollen auch an anderen Stellen in Herten um Spenden gebeten haben. Der Mann und die beiden Frauen konnten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder gehen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Die Polizei bittet um Vorsicht bei sogenannten „Klemmbrett-Spendensammlern“:

„Die Erfahrung zeigt, dass oft Betrugsabsichten dahinter stecken. Sollten Sie auf der Straße von jemandem angesprochen werden, dessen Anliegen nicht seriös erscheint, weisen Sie ihn ab und geben Sie kein Geld. Sollten Sie gar bedrängt werden oder strafbare Handlungen erkennen, rufen Sie die Polizei unter 110.“

Der Abend in Herten

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