Sattes Grün trotz Hitze: „Klima.Insel“ lässt Passanten in Herten staunen

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Liane Herlitzt vom Hertener Stadtentwicklungsamt stellt das System der „Klima.Insel“ vor.
Sattes Grün trotz Hitze: Liane Herlitzt vom Hertener Stadtentwicklungsamt stellt das System der „Klima.Insel“ vor. © Banu Altun
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Mit Marktbesuchern am Freitag und einen Tag darauf mit Gästen des Familienfestes in der Innenstadt ergeben sich viele Gespräche, erzählt Liane Herlitz vom Hertener Stadtentwicklungsamt. „Viele haben schon bei sich Klimaschutz, da war ein reger Austausch“, sagt sie. Zum Beispiel durch Solaranlagen. Zu welch ausgeklügeltem System sich diese verbinden lassen, zeigt die „Klima.Insel“, die so manchen Standbesucher erstaunt.

Pumpe mit Sonnenstrom bewässert Pflanzen

Im Bühnenboden befindet sich nämlich ein Wassertank und auf dem Dach eine Solaranlage, welche eine Pumpe betreibt. Diese wiederum ist dafür zuständig, die Pflanzen um die Insel zu bewässern. „Grün in der Stadt ist ganz wichtig, es bringt viele Vorteile mit sich“, erklärt Liane Herlitz.

Lydia Schäfers von der städtischen Verkehrsplanung (l.) und Stadtbaurätin Janine Feldmann informieren an einem Stand über das Radverkehrskonzept.
Lydia Schäfers von der städtischen Verkehrsplanung (l.) und Stadtbaurätin Janine Feldmann informieren an einem Stand über das Radverkehrskonzept. © Banu Altun

Im Radverkehrspavillon nebenan informiert Lydia Schäfers von der Verkehrsplanung der Stadt Herten Besucher über das Radverkehrskonzept. „Wir wollen Hertener und alle anderen Gäste dafür gewinnen, mehr mit dem Rad zu fahren“, sagt sie. Allein dass Radfahren günstig, nachhaltig und gesund sei, spreche schon dafür. Außerdem sei es gut für den Klimaschutz. „Eigentlich kann man nur Gutes machen damit. Und es macht einfach Spaß“, betont Lydia Schäfers.