Lieferschwierigkeiten

Scherlebeck-Kalender kommt mit fünfwöchiger Verspätung

Lange hat Beate Bußmann um eine lieb gewordene Tradition bangen müssen. Wird die Apothekerin ihren Kunden wieder einen Kalender mit historischen Fotos aus Scherlebeck überreichen können?
Apothekerin Beate Bußmann und Heimatforscher Peter Kitzol-Kohn stellen den neuen Scherlebeck-Kalender vor. © Meike Holz

Eigentlich sollte Beate Bußmann die bestellten Pakete Anfang Oktober erhalten. Es kam jedoch bei der Auslieferung immer wieder zu Verzögerungen. „Ich habe schon befürchtet, dass es nicht mehr klappt“, räumt die Scherlebeckerin offen ein. Umso erfreuter war sie, dass es nun doch endlich geklappt hat – mit fünfwöchiger Verspätung konnte sie die Kalender in Empfang nehmen.

Insgesamt 2500 Exemplare werden in den nächsten Wochen einen neuen Besitzer finden. Ein kleines Dankeschön für treue Kunden. Die Nachfrage in der Barbara-Apotheke sei sehr groß, weiß auch Heimatforscher Peter Kitzol-Kohn, der die historischen Fotos alljährlich zusammenträgt. Bis nach Australien, Kanada oder in die USA würden die Scherlebecker Kalender verschickt werden, erklärt er. Sozusagen als Grüße aus der alten Heimat.

Den Scherlebecker Kalender erhalten Kunden der Barbara-Apotheke seit dem Jahr 2006. Bis 2014 griffen die Initiatoren auf Bilder aus dem Stadtarchiv zurück, seitdem arbeiten sie mit dem Arbeitskreis Scherlebecker Geschichten zusammen. „Wir wollen das alte Scherlebeck darstellen“, sagt Peter Kitzol-Kohn. Er selbst verfügt zwar über einen großen Fundus, würde sich aber über neue Motive freuen. Wer ihm einige dieser alten Schätze zu Verfügung stellen könnte, meldet sich unter 0170-2443054.

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