Hertener im Einsatz im Flut-Gebiet

Schlimme Bilder: Einsatzkräfte erhalten psychosoziale Unterstützung

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr, die in Erftstadt während und nach der Flut-Katastrophe helfen, haben schlimme Bilder gesehen und Schicksale erlebt. Nun soll ihnen geholfen werden
Die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Herten tragen im Gedenken an die im Flut-Einsatz verstorbenen Feuerwehrleute Trauerflor.
Die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Herten tragen im Gedenken an die im Flut-Einsatz verstorbenen Feuerwehrleute Trauerflor. © Anna Lisa Oehlmann

Die Flut-Katastrophe beschäftigt die Hertener Einsatzkräfte weiter. Montagmorgen gegen 4 Uhr ist das Team der Psychosozialen Unterstützung (PSU) des Kreises Recklinghausen nach Erftstadt beordert worden – unter ihnen ein Hertener Feuerwehrmann.

Psychosoziale Unterstützung aus Herten für Einsatzkräfte in Erftstadt

„Dieser Schritt ist präventiv. Die PSU wurde angefordert, um auf mögliche Auswirkungen vernünftig reagieren zu können“, erklärt Feuerwehr-Chef Stefan Lammering. Vor Ort soll das geschulte Personal schauen, ob weitere PSU-Kräfte gebraucht werden.

Einsatzfahrzeuge mit Trauerflor

Die Hertener Feuerwehrfahrzeuge sind seit Sonntag mit Trauerflor behangen. Bereits vier Feuerwehrleute sind während der Flut-Katastrophe gestorben. „Jeder ist froh, wenn seine Einheiten gesund wiederkommen. Wir haben unsere Kameradinnen und Kameraden vor dem Einsatz in den betroffenen Gebieten darauf hingewiesen: Seid vernünftig, achtet auf die Gefahren. Es haben sich alle daran gehalten“, lobt Stefan Lammering.

Auch die Streifenwagen der Polizei werden den Trauerflor in Form von schwarzen Bändern tragen. Die Flaggen vor der Polizeiwache in Herten sind auch auf Halbmast gesetzt, bestätigte Polizeisprecherin Corinna Kutschke auf Nachfrage der Hertener Allgemeinen.

Der Abend in Herten

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