„Miteinander – Füreinander“

St. Antonius-Haus unterstreicht sein Jahresmotto mit bunten Aktionen

Viele Ereignisse bewegen uns. Pandemie und Überschwemmungen machen sprachlos, ebenso wie Nachrichten über Kriege. Das St. Antonius-Haus setzt jetzt Zeichen für Solidarität und Gemeinschaft.
Kinder legen eine Spur aus bunt bemalten Steinen. © St. Antonius-Haus

Seit über anderthalb Jahren hält uns die Corona-Pandemie in Atem, aber auch die Auswirkungen der Überschwemmungen in Deutschland sowie immer wiederkehrende Nachrichten alter und neu entfachter Kriege, Hungersnöte, Gewalt und Hass in der ganzen Welt sorgen bei den Menschen für Bestürzung. In diesen schweren Zeiten sind Solidarität, Gemeinschaft und Zusammenhalt daher umso wichtiger.

Dort mit anpacken, wo es schwerfällt

Aus diesem Grund setzt das St. Antonius-Haus getreu seinem Motto „Miteinander – Füreinander“ in diesem Jahr ganz viele Zeichen: „Im St. Antonius-Haus stehen wir füreinander ein“, stellt Geschäftsführerin Christina Düllmann heraus. „Das ist nicht immer einfach: Viele Kinder, die zum St. Antonius-Haus zählen, haben Erfahrungen mit Gewalt und Vernachlässigung gemacht, die schwer wiegen – gerade deshalb sind wir füreinander da, packen unterstützend und helfend miteinander an, erst recht, wenn es besonders nötig ist und gerade dann, wenn es schwerfällt. Das sollte überall so sein!“

Auch die Kleinsten sind mit großem Eifer dabei

Die Gemeinschaft in der Bewältigung der Pandemie, das Engagement in Engpässen, die vielen Hände und Hilfen in Ausnahme- und Notsituationen, dafür sagt das Führungsteam des St. Antonius-Hauses allen Mitarbeitenden, Kindern, Jugendlichen und Familien, allen Partnerinnen und Partnern sowie allen Menschen die sich für ein Miteinander einsetzen, „Danke“.

Weg des Friedens aus Steinen gelegt

„Miteinander – Füreinander“ – das ist wichtig, weiß auch schon der Kleinste aus dem St. Antonius-Haus: der vierjährige Miguel. In den Sommerferien hat er sich dafür starkgemacht: Er hat Steine bunt bemalt und einen Weg des Friedens mit allen Kindern des Familienzentrums und Sprachheilkindergartens gelegt, einen großen Regenbogen auf die Fensterscheibe gemalt und gemeinsam mit den anderen Kindern viele Lieder gesungen.

„Auf die Herzenshand kommt es an“

Miteinander sind Radtouren gemacht, große Häuser aus Riesenlego im Zeichen der Gemeinschaft gebaut und einander erzählt worden, was im gemeinsamen Leben in der Wohngruppe wichtig ist: zuhören, die Hand reichen und lachen. „Probieren Sie es aus – es tut gut. Und dabei ist es unwichtig, dass wir unter Coronainfektionsschutzbedingungen nicht tatsächlich einander die Hand geben: auf die Herzenshand kommt es an!“; meint Geschäftsführerin Christina Düllmann.

Kontakt: St. Antonius-Haus, Vitusstr. 20, 45699 Herten, Tel. 02366/10740, E-Mail: verwaltung@antonius-haus-herten.de, Webseite: www.antonius-haus-herten.de

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