Ärgerliche Tretminen – wie die Stadt Herten diesen entgegenwirken möchte

Symbolbild: Ein Mensch hat über seine Hand eine Plastiktüte gestülpt, um mit dieser einen Hundehaufen aufzuheben.
Mit Hundekotbeuteln sollen Hertener die Hinterlassenschaft ihrer Hunde sogleich entfernen. © Christoph Schmidt/dpa
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Viele Hertenerinnen und Hertener zieht es raus in Mutter Natur. Etwas ruft auf vielen Spiel- und Grünflächen im Stadtgebiet aber Ärger hervor: Hundebesitzer lassen die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner achtlos liegen. Dementsprechend oft werden die Stadtverwaltung oder der Zentrale Betriebshof (ZBH) Herten über den Hundekot informiert.

Am Spielplatz Spanenkamp und auch an vielen weiteren Stellen im Stadtgebiet wurden daher Hundekotbeutel-Spender aufgestellt, damit Herrchen und Frauchen schnell reagieren können. Diese Spender stehen auf Friedhöfen und an Spielplätzen, die von Grünflächen umgeben sind. Kurzum: Sie stehen dort, wo Hundebesitzer häufig mit den Tieren Gassigehen.

Vier Frauen stehen um Plakate und einen Hundekotbeutel-Spender.
Gehen als Arbeitsgruppe gemeinsam gegen Hundekot auf Grün- und Spielflächen vor und klären auf (v.l.): Kathlina Albig (ZBH Grün), Isabell Nolte und Beate Kleibrink (Kinderfreunde Herten) sowie Gudrun Clausen (ZBH Grün). © Stadt Herten

Bisherige Maßnahmen der Stadt Herten waren wenig erfolgreich. Mit Bannern, Flyern und Informationsständen wollte sie Bürgerinnen und Bürger sensibilisieren, doch nach wie vor sind die Tretminen, wie Hundehaufen scherzhaft genannt werden, auf vielen Wegen zu finden.

Einige Hundehalter glauben, dass die Hinterlassenschaft ihres Tieres nicht so schlimm sei. Zwei Beispiele, warum das nicht der Fall sein kann: An Spielplätzen laufen Kinder querfeldein und treten in die Haufen abseits der Spielflächen oder Bälle rollen in diese. Nicht zuletzt kommen auch ZBH-Mitarbeiter beim Säubern mit den Hinterlassenschaften in Kontakt.