Öde Fläche: Vor den SB-Märkten von Netto und Woolworth am Süder Markt erstreckt sich eine unansehnliche, öde Pflasterfläche. Dort stehen an Markttagen die Händler. Die versprochene Umgestaltung des Areals mit neuen Bäumen und Sitzgelegenheiten lässt seit fünf Jahren auf sich warten.
Öde Fläche: Vor den SB-Märkten von Netto und Woolworth am Süder Markt erstreckt sich eine unansehnliche, öde Pflasterfläche. Dort stehen an Markttagen die Händler. Die versprochene Umgestaltung des Areals mit neuen Bäumen und Sitzgelegenheiten lässt seit fünf Jahren auf sich warten. © Carola Wagner
Attraktivität schwindet

Süder Markt: Der letzte Mohikaner und ein gebrochenes Versprechen

In den Ladenlokalen am Süder Markt dreht sich das Inhaber-Karussell. Damit ändert sich das Angebot für die Bürger. Attraktiver wird es nicht – im Gegenteil. Das gilt auch fürs Ambiente.

Die Zeiten ändern sich und mit ihnen die Bedürfnisse der Menschen. Die werden älter am Süder Markt. Wer hier vor über 30 Jahren einzog in die Eigenheime und Familienwohnungen auf dem einstigen Areal des Betriebshofs der Vestischen Straßenbahnen, der ist heute im Rentenalter. Auf die Mieter der Altenwohnungen trifft das sowieso zu. Auch wer das Auto mit dem Rollator getauscht hatte, fand vor Ort bislang viel von dem, was man zum Leben braucht: Lebensmittel im Netto-Markt, Lotto, Toto, Reisen und Rauchwaren bei Dorka. Adrette Kleidung für die Dame bei Monja Moden, einen Bäcker, eine Eisdiele, Sparkasse, Ärzte, Apotheke… gemischten Krimskrams bei Woolworth und sogar eine Schneiderin.

Das Eiscafé hat keinen neuen Standort gefunden

Dorka bleibt – aber künftig ohne Reisebüro

Umgestaltung des Platzes steht seit über fünf Jahren aus

Entwurf wurde als lieblos und nicht originell bezeichnet

„Die Stadt prüft und prüft und prüft …“

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