Live-Ticker zur Impfaktion

Tolles Ergebnis: Impfaktion im Glashaus Herten ist ein Erfolg

Heute Nachmittag findet im Hertener Glashaus die große öffentliche Impfaktion statt. Schon lange vor der Öffnung hat sich in der Fußgängerzone eine lange Warteschlange gebildet.
Die Warteschlange reicht von der Rückseite des Glashauses zurück durch die Antoniusstraße bis auf die Kranzplatte. © Daniel Maiß

Wir berichten in einem Live-Ticker über die Impfaktion.

Update: 18.30 Uhr:

Die Aktion wurden gegen 17.30 Uhr beendet, momentan laufen noch die Aufräumarbeiten. Am Ende wurden 258 Menschen geimpft. Das DRK musste insgesamt zwei Wartende versorgen, die mit Kreislaufproblemen zu kämpfen hatten „Aber auch nichts Dramatisches, nach etwas Betreuung und Wasser war alles wieder gut“, resümierte DRK-Chef Ralph Hoffert.

„Es ist einfach toll, was hier in so kurzer Zeit auf die Beine gestellt wurde. Mein Dank geht an unsere Helfer, aber auch an das DRK, an das Haus der Kulturen und das Team des Glashauses. Alle haben hier tatkräftig unterstützt. Wir haben unser Ziel erreicht, das ist ein toller Erfolg“, erklärte am Ende Uschi Dorka, Sozialmanagerin der Stadt Herten, die für die Organisation mitverantwortlich war.

Update: 15.14 Uhr

Hier noch mal ein wichtiger Hinweis: Der Impfstoff von Johnson & Johnson ist nur für Menschen ab 18 Jahre zugelassen.
Es hatten sich auch einige Jugendliche in die Warteschlange gestellt, vielleicht in dem Glauben, es sei eine Impfung ab 16 Jahre möglich. Das geht es aber nur mit dem Impfstoff von Biontech. Mitarbeiter der Stadt Herten mussten sie leider wegschicken.

Update: 14.34 Uhr

Am Hintereingang des Glashauses haben sich Corona-Skeptiker zu einer kleinen Kundgebung versammelt. Diese ist angemeldet und genehmigt. Die Polizei ist vor Ort, muss aber bisher nicht eingreifen. Die Menschen, die zur Impfung kommen, interessieren sich nicht wirklich für die kleine Gruppe.

Update: 14.28 Uhr

Das DRK hat seinen ersten Einsatz. Eigentlich sind die Helfer vor Ort, um die bereits geimpften Menschen im Wartebereich zu betreuen. Dort muss man nach der Impfung etwa 15 Minuten warten, damit bei möglichen Impfreaktionen schnell geholfen werden kann. Aber plötzlich bekommt eine Frau draußen in der Warteschlange Kreislaufprobleme. Die Rotkreuzhelfer sind schnell zur Stelle und helfen der Frau.

Update: 14.10 Uhr

Als das Glashaus um 14 Uhr öffnet, warten bereits mehr als 200 Menschen. Der erste Mann in der Warteschlange hat dort bereits seit 10.20 Uhr ausgeharrt. Ihm sei die Impfung so wichtig, dass er früh gekommen sei, berichtet er.

Zahl der Impfdosen auf 500 aufgestockt

Im Vorfeld war massiv für die Impfaktion geworben worden. Die Feuerwehr fuhr sogar mit Lautsprecherwagen durch die Stadt. Das hat zu einem großen Andrang geführt. Die Stadt Herten hat daher von der Option Gebrauch gemacht, die Zahl der Impfdosen von 250 auf 500 aufzustocken.

Update: 13.50 Uhr:

Erst einmal 250 Dosen des Impfstoffes der Firma Johnson & Johnson stehen für die Aktion am Freitag, 9. Juli, zur Verfügung. Weitere befinden sich aber auf Abruf.

Das könnte auch tatsächlich nötig sein. Denn schon weit vor der Impfaktion warten mehr als 100 Menschen vor dem Glashaus. Die Schlange reicht von der Rückseite des Glashauses über die Antoniusstraße bis auf die Kranzplatte.

Alle volljährigen Bürger/innen können kommen

Zwischen 14 und 17 Uhr können alle, die älter als 18 Jahre sind und bisher noch nicht geimpft wurden, in die Glashaus-Rotunde, Hermannstraße 16, in der Hertener Innenstadt kommen. Es werden keine Termine vergeben. Einfach kommen und den Personalausweis mitbringen, wenn vorhanden auch den Impfausweis und eine Medikamentenliste.

Verimpft wird der Wirkstoff Johnson & Johnson. Bei diesem ist nur eine Impfung nötig, also kein zweiter Termin.

Deutsches Rotes Kreuz mit Helfern vor Ort

Auch das Deutsche Rote Kreuz in Herten ist in die Impfaktion eingebunden. „Wir betreuen den Ruhebereich und die Sanitätsecke, damit die Impfwilligen auch nach dem wichtigen Piks gut versorgt sind“, berichtet DRK Vorstand Ralph Hoffert.

Für das DRK war es selbstverständlich, sofort zuzusagen, als die Nachfrage von der Stadt Herten kam, diese Aufgabe zu übernehmen. So kümmern sich die DRK-Helfer um die Bürgerinnen und Bürger, die vielleicht die Impfung spontan nicht so gut vertragen und Betreuung und Überwachung z.B. des Kreislaufs benötigen. Dafür ist ein kleiner Bereich abgetrennt worden. „In der Regel gibt es keine Probleme“, berichtet Hoffert weiter. „Aber so kann sich jeder sicher fühlen, dass Hilfe direkt vor Ort ist“.

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