Polizei und Feuerwehr im Einsatz

Toter im Gleisbett: Bahnstrecke in Herten gesperrt

Auf der Strecke der Hamm–Osterfelder Bahn ist es am heutigen Samstag (8.5.) im Bereich Ebbelich zu einem Todesfall gekommen. Die Bahnstrecke war für mehr als eine Stunde gesperrt.
Die Bahnstrecke war für mehr als eine Stunde gesperrt. © Heinz Jürgen Bourichter

Der Einsatz für Polizei und Feuerwehr begann am Samstag (8.5.) um 14.50 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt ist es mutmaßlich zu dem tragischen Todesfall gekommen. Ein Mensch wurde im Gleisbett aufgefunden, hieß es von der Polizei auf Nachfrage der Hertener Allgemeinen (HA) Zeitung.

Laut Polizei deutet nach bisherigen Erkenntnissen vieles darauf hin, dass es sich um einen Suizid handelt, weitere Angaben, wie es zu dem Todesfall gekommen ist, machte die Behörde gegenüber der HA nicht. Die Kriminalpolizei war vor Ort und barg den Leichnam. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Die Berufsfeuerwehr Herten war mit zwölf Einsatzkräften in vier Fahrzeugen und einem Rettungswagen im Einsatz. Ein Notarzt aus Recklinghausen war dazugerufen worden, auch die Kriminalpolizei war vor Ort.

Die Bahnstrecke war bis 16.12 Uhr gesperrt. Auch die Linie S9 konnte in dieser Zeit nicht passieren. Sie verbindet Bottrop und Recklinghausen, soll in Zukunft auch Herten-Mitte ansteuern.

Warum wir berichten

Anmerkung der Redaktion:

Begeht ein Mensch einen Suizid, berichten wir in aller Regel nicht darüber. Eine Ausnahme machen wir nur dann, wenn sich der Vorfall in der Öffentlichkeit ereignet und viele Menschen dies mitbekommen oder wenn es zu Auswirkungen für die Allgemeinheit kommt, etwa durch die Sperrung einer Bahnstrecke.

Befinden auch Sie sich in einer scheinbar ausweglosen Situation und denken Sie auch über einen Suizid nach? Vertrauen Sie sich anderen Menschen an oder rufen Sie die Telefonseelsorge an. Die geschulten Berater und Beraterinnen haben schon vielen Menschen geholfen und neue Perspektiven aufgezeigt. Sie sind Tag und Nacht unter folgenden kostenlosen Telefonnummern erreichbar: Tel. 0800/1110111 und Tel. 0800/1110222.

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