Personeller Engpass durch Erkrankung

Übergangskita an der Erlöserkirche wird kurzfristig geschlossen

Für zunächst drei Tage wird die Kita-Gruppe in der Übergangslösung an der Erlöserkirche geschlossen. Personeller Ausfall aufgrund von Krankheit macht diesen Schritt notwendig.
Die Übergangslösung in den Räumen des Pfarrheims der Erlöserkirche besteht seit Anfang des Kita-Jahres im August. © Archiv

Am Donnerstag, Freitag und Montag, 25., 26. und 29. November, werden in der Übergangs-Kita an der Erlöserkirche keine Kinder betreut. Aufgrund von Erkrankungen beim Personal muss dort jetzt in Absprache mit den Eltern nach Lösungen zur Überbrückung geschaut werden. Es handelt sich übrigens nicht um Covid-Erkrankungen. „Für 22 Kinder können wir eine Notbetreuung in der Kita Königsberger Straße einrichten“, erklärt Barbara Richterich, Fachbereichsleitung Kita-Süd im AWO-Unterbezirk.

Notbetreuung für 22 Kinder eingerichtet

Der Verteilung der Notbetreuungsplätze liegen bestimmte Kriterien (z. B. Berufstätigkeit, alleinerziehend, Familien mit besonderem Betreuungsbedarf) zugrunde. Insgesamt sind 42 Kinder von der Schließung betroffen.

Am 29. November wird dann erneut geschaut, wie es mit der Betreuung der Gruppe an der Erlöserkirche ab Dienstag, 30. November, weitergehen wird. „Wir hoffen, dass wir die Gruppe schnell wieder öffnen können“, sagt Barbara Richterich. „Den Schritt zur Schließung bedauern wir sehr.“ Betroffene Eltern können sich bei Problemen telefonisch unter 02366/33424 an Nariman Omeirat wenden.

Die Übergangslösung in den Räumen des Pfarrheims der Erlöserkirche besteht seit Anfang des Kita-Jahres im August. Der Einzug der Kindergarten-Gemeinde der AWO-Kita in der Königsberger Straße in den Altbau der städtischen Kita „Pusteblume“ an der Wörthstraße im Mai 2021 hatte sich immer weiter verschoben, sodass die Übergangslösung nötig wurde. Der neue geplante Einzugstermin soll im Januar 2022 sein. Man hofft, dass die Kita-Gruppen, die aktuell noch das marode Gebäude an der Wörthstraße belegen, bis dahin in den Neubau an der Süder Grundschule In der Feige umgezogen sind. Dort hat es bei den Bauarbeiten immer wieder Verzögerungen gegeben, doch nunmehr zeichnet sich deren Ende ab.

AWO baut an der Königsberger Straße neu

Sind die Kita-Gruppen von der Königsberger Straße im Altbau der „Pusteblume“ an der Wörthstraße untergekommen, kann die AWO neu bauen (vier statt zwei Gruppen). Erst wenn der Neubau an der Königsberger Straße steht, was nach ursprünglicher Planung schon 2022 der Fall sein sollte, erfolgt der Abriss an der Wörthstraße. Dass dort dann eine neue Kita gebaut wird, ist angesichts des eklatanten Mangels an Betreuungsplätzen bereits im Gespräch.

In einer früheren Version dieses Textes hatten wir geschrieben, dass die AWO-Kita Königsberger Straße in ein neues Gebäude an der Wörthstraße umzieht. Dem ist nicht so. Zwar zieht sie übergangsweise dorthin um, jedoch in den vorhandenen Altbau.

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