Auch an der Emscherstraße im Gewerbegebiet Westerholt trifft Wohnen auf Gewerbe. © Frank Bergmannshoff
Vorwurf „illegales Wohnen“

Wohn-Drama im Gewerbegebiet: Nicht nur Unternehmer haben sich beschwert

Jahrzehntelang will die Stadt Herten von den angeblich illegalen Wohnungen im Gewerbegebiet Westerholt nichts gewusst haben. Aber wie flog die Sache auf? Nicht nur durch Hinweise von Betrieben.

Nach Recherchen der Stadt Herten leben zwischen Ostring und Bahnstrecke verteilt auf 19 Gebäude insgesamt 174 Menschen vom Kind bis zum Rentner, die dort eigentlich nicht wohnen dürften. Denn die seit 1968 gültige Bebauungsplansatzung regelt, dass Wohnen in dem Gewerbegebiet im Grundsatz verboten ist. Seltene Ausnahmen können zum Beispiel für Firmeneigentümer oder Betriebsleiter gemacht werden, deren Anwesenheit vor Ort erforderlich ist.

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Über den Autor
Leiter Lokalredaktion Herten
Kind des Ruhrgebiets, aufgewachsen in Herten und Marl. Einst Herausgeber einer Schülerzeitung, heute Redaktionsleiter, Reporter, Moderator. Mit Leidenschaft für hintergründigen, kritischen Journalismus – mit Freude an klassischer Zeitung – mit Begeisterung für digitale Formate – mit Herz für Herten. Unterwegs mit Block und Kamera, Smartphone und Laptop in allen Themenfeldern, die die Menschen bewegen. Besonders gerne hier: Politik, Stadtentwicklung, öffentliche Daseinsvorsorge, Energiewirtschaft, Gesundheitswesen, Digitalisierung, Blaulicht.
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