Blick auf einige der betroffenen Häuser im Gewerbegebiet in Westerholt.
Blick auf einige der betroffenen Häuser im Gewerbegebiet in Westerholt. © Frank Bergmannshoff
Post vom Bürgermeister

Zweiter Brief an die „illegalen“ Mieter bringt Wendung im Wohn-Drama

Für 174 Anwohner des Gewerbegebiets Westerholt bricht eine Welt zusammen, als Ihnen die Stadt mitteilt, sie müssten bald ausziehen. Jetzt gibt‘s eine neue Wendung und einen Funken Hoffnung.

„Aus den genannten Gründen ist es nicht möglich, dass Sie in diesem Gebäude wohnen bleiben können. Ich beabsichtige daher, Ihnen die Wohnnutzung ab 01.06.2022 zu untersagen.“ Das steht in dem von Brief, den 174 Anwohner des Gewerbegebiets Westerholt Ende Oktober in ihren Briefkästen hatten. Zwar handelt es sich zunächst nur um ein „ergebnisoffenes“ Anhörungsverfahren, bei dem die Sachlage in jedem einzelnen Fall ermittelt werden soll. Doch die Botschaft, die bei den Menschen ankommt, ist die: Unsere Wohnungen sind illegal, wir müssen hier raus.

2022 muss keiner aus seiner Wohnung ausziehen

Prüfung der Fakten nimmt viel Zeit in Anspruch

In Archiven nach alten Unterlagen suchen

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