Umweltschützer demonstrierten im Januar 2019 vor der Donauhalle in Ulm für Transparenz bei der Endlagersuche. © picture alliance/dpa
Der nächste Schritt

Atommüll-Endlager im Kreis Recklinghausen? Suche geht in eine neue Phase

Die Frage ist, welche Rolle Dorsten und das benachbarte Schermbeck bei der Suche nach einem Endlager-Standort künftig spielen werden. Die Städte haben jedenfalls noch ein Ass im Ärmel.

Die Suche nach einem Standort für ein Atommüll-Endlager in Deutschland geht in eine neue Phase – und auch der Kreis Recklinghausen ist noch im Spiel: Dorsten und das benachbarte Schermbeck (Kreis Wesel) kommen wegen ihrer Tonvorkommen aus Sicht der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) grundsätzlich als Suchbereich für ein atomares Endlager infrage. Das gilt allerdings für 54 Prozent der Bundesfläche.

Aus 90 Regionen sollen zehn herausgefiltert werden

Städte wehren sich mit einem gewichtigen Argument

Mit einer Entscheidung ist nicht vor 2031 zu rechnen

Über den Autor
Geboren 1960 in Haltern am See, aufgewachsen in Marl und jetzt wohnhaft in Dorsten: Ein Mensch, der tief verwurzelt ist im Kreis Recklinghausen und dort auch seit mehreren Jahrzehnten seine journalistische Heimat gefunden hat. Schwerpunkte sind die Kommunal- und Regionalpolitik sowie Wirtschafts- und Verbraucherthemen.
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