Die demenzkranke Silke Reiß-Naumann (M.) möchte eine Selbsthilfegruppe für junge Menschen mit Demenz aufbauen. Unterstützt wird sie dabei von ihrem Ehemann Karl-Heinz Müller und Elisabeth Kemper vom „Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Kreis Recklinghausen“. © Meike Holz
Selbsthilfegruppe für jüngere Demenzkranke

„Das Leben ist noch nicht vorbei“

Eine Selbsthilfegruppe für jüngere Menschen mit Demenz möchte die betroffene Silke Reiß-Naumann im Kreis Recklinghausen aufbauen - und das herrschende Bild von der Krankheit ändern.

Silke Reiß-Naumann steckt voller Ideen: Sie ist dabei, eine Selbsthilfegruppe für junge Demenzkranke zu gründen, sie möchte mit einem Lastwagen durch das Land fahren, um das Thema Demenz in die Öffentlichkeit zu bringen und über das Krankheitsbild zu informieren. Außerdem will sie ein Buch veröffentlichen, in dem sie ihre letzten 18 Lebensjahre beschreibt – seit sie selbst die Diagnose „Frontotemporale Demenz“ erhielt, im Alter von 33 Jahren.

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Über den Autor
Redakteur Regionales
Geboren 1962 in Dortmund, aufgewachsen in Recklinghausen, wo er auch heute mit seiner Familie lebt. Zwischenzeitlich verschlug es ihn zum Studium und zur Promotion nach Köln und Bochum. Dabei standen Germanistik und Philosophie im Mittelpunkt. Als Freund des Schreibens und mit viel Neugierde auf Menschen und ihre Geschichten fühlt er sich im Journalismus am richtigen Platz.
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Thomas Schönert