Mit Skepsis blicken Sparer seit vielen Jahren auf ihre Guthaben. Die Inflation knabbert kontinuierlich am Wert des Geldes - und Zinsen gibt es schon lange nicht mehr. © picture-alliance/ dpa
Geldanlage

Dürre Jahre der Zinslosigkeit gehen im Kreis RE dem Ende entgegen

In einem ersten Schritt müssen allerdings erst einmal die Strafzinsen abgeschafft werden. In dieser Frage haben Sparkasse und Volksbanken im Vest sich jetzt klar positioniert.

Möglicherweise gehen für Sparer die dürren zinslosen Jahre demnächst zu Ende. Nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) für 2022 zwei Zinsschritte angekündigt und weitere für die Zeit danach nicht ausgeschlossen hat, dürfen Bankkunden damit rechnen, dass sie für ihre Einlagen in nicht ferner Zukunft wieder kleine Erträge erwirtschaften. „Wenn es möglich ist, werden wir wieder Zinsangebote machen“, sagt zum Beispiel Wilhelm Uhlenbruch, Sprecher der Volksbank Ruhr-Mitte, die im Kreis Recklinghausen Filialen u. a. in Herten und Gladbeck unterhält. Angesichts der aktuell hohen Inflationsraten werden Mini-Zinsen den Wertverlust des Geldes allerdings nicht annähernd ausgleichen können.

Zinsschritte sollen „zeitnah“ an Kunden weitergegeben werden

Unterschiedliche Strategien beim Thema Strafzinsen

Spar-Eifer der Kunden bringt Geldinstitute in Bedrängnis

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Geboren 1960 in Haltern am See, aufgewachsen in Marl und jetzt wohnhaft in Dorsten: Ein Mensch, der tief verwurzelt ist im Kreis Recklinghausen und dort auch seit mehreren Jahrzehnten seine journalistische Heimat gefunden hat. Schwerpunkte sind die Kommunal- und Regionalpolitik sowie Wirtschafts- und Verbraucherthemen.
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