Breitbandausbau

Finale für schnelles Internet im Kreis Recklinghausen

Gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, hat Landrat Bodo Klimpel symbolisch für viele weitere Standorte das schnelle Internet im „Haus Haard“ in Oer-Erkenschick in Betrieb genommen.
Drückten symbolisch den Buzzer, um das Breitband-Internet zum Laufen zu bringen (von li.): Peter Haumann, Kreis Recklinghausen, Maximilian von Heyden von der Atene KOM, Landrat Bodo Klimpel, NRW-Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Dr. Uta Willim, Leiterin des Fachdienstes Wirtschaft beim Kreis Recklinghausen, Oer-Erkenschwicks Bürgermeister Carsten Wewers sowie Sven Ahrens, Ressortleiter Regionale Wirtschaftsförderung beim Kreis. © SYSTEM

2019 startete im Kreis Recklinghausen der durch Bund und Land geförderte Breitbandausbau. Das Kreisgebiet wurde dabei in das Fördergebiet Nord und Süd mit jeweils zwei Losen aufgeteilt. Mittlerweile sind im ersten Los Schulen, Unternehmen und Privathaushalte mit Glasfaseranschlüssen vollständig versorgt worden. Dieses Gebiet ist das Los Süd 1, welches nun symbolisch aktiviert wurde.

Land und Bund investierten 68 Millionen Euro

„Unser Dank geht auch an Land und Bund, die 68 Millionen Euro in das Projekt investiert haben“, sagte Landrat Bodo Klimpel. „Wenn eins klar ist, dann dass die Zukunft digital ist. Darum brauchen auch unsere Kreisstädte schnelles Internet.“

Carsten Wewers, Bürgermeister der Stadt Oer-Erkenschwick, zeigte sich sichtlich erfreut darüber, dass es in seiner Stadt voran geht. Er betonte, dass schnelles Internet ein wichtiger Standortfaktor sei – sowohl für das Homeoffice als auch für die Industrie. Dies zeige sich besonders in einem Tagungszentrum wie dem Haus Haard. Ohne schnelles Internet könne ein solcher Ort nicht wirtschaftlich arbeiten, da die Kunden dies mittlerweile erwarten.

Wichtiger Schritt für die Schulen

Für die Schulen im Kreis Recklinghausen ist die Glasfaser-Anbindung ebenfalls ein wichtiger Schritt. Das betonten auch Schulleiterin Juliane Brüggemann und Stephanie Wulff, Bildungsgangsleiterin Ingenieurtechnik, vom Berufskolleg Ostvest. Die Bildungseinrichtung mit den Schwerpunkten Technik, Wirtschaft und Informatik profitiere ebenfalls vom schnellen Internet, betonten sie im Gespräch mit Minister Pinkwart und Landrat Bodo Klimpel. Dies werde wie an anderen Schulen für Videokonferenzen gebraucht, aber auch für die Mathe-Informatik-Klassen, die mit Laptops arbeiten. Zudem würden zunehmend digitale Inhalte in den Unterricht integriert.

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