Pandemie-Newsblog

Kreis Recklinghausen: 243,8 – Inzidenz steigt wieder

Die Zahlen zu den Corona-Infektionen im Kreis Recklinghausen aktualisieren wir im Newsblog regelmäßig. Am Sonntag, 28. November, steigt die Sieben-Tage-Inzidenz wieder - von 234,5 auf 243,8.
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Update 28. November, 8.30 Uhr

Im Kreis Recklinghausen ist die Inzidenz wieder gestiegen, nachdem sie zuletzt leicht gesunken war. Der vom Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldete Wert liegt am Sonntag, 28. November, bei 243,8. Am Samstag lag er noch bei 234,5, Freitag bei 237,6, am Donnerstag bei 224,7, am Mittwoch bei 200,9, am Dienstag bei 196,2, am Montag bei 169,2.

Bundesweit ist der Inzidenzwert auch gestiegen, wenn auch nur leicht. Er liegt nun bei 446,7 (Vortag 444,3). Und blickt man auf den Erzgebirgskreis, dann sieht es im Vest noch wirklich gut aus. Dort beträgt die Inzidenz nämlich bereits 2021,9. Bundesweit sind inzwischen mehr als 100.000 Menschen mit oder an Covid-19 gestorben.

Der Inzidenzwert als alleiniger Maßstab für Maßnahmen in der Corona-Pandemie hat allerdings inzwischen ausgedient. Bei der Bewertung der Corona-Lage werden auch die Zahl der Corona-Patienten im Krankenhaus und die Auslastung der Intensivbetten berücksichtigt. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz wird allerdings nur landesweit ausgewiesen.

Kreis Warendorf: Höchster Inzidenzwert im Regierungsbezirk

Im Regierungsbezirk Münster hat der Kreis Warendorf am Sonntag mit 299,9 jetzt den höchsten Inzidenzwert. Den niedrigsten Wert verzeichnet immer noch der Kreis Coesfeld: 171,3. Sechs der acht Städte und Kreise haben inzwischen die 200er-Marke überschritten. Nachfolgend die Übersicht über die Inzidenzwerte aller Städte und Kreise im Regierungsbezirk Münster, wie sie vom RKI aufgeführt werden (Stand: 28. November, 3.13 Uhr; Vortageswert in Klammern):

Kreis Warend.: 299,9 (292,7)
Gelsenkirchen:
258,6 (294,1)

Kreis Steinfurt: 246,8 (255,7)

Kreis Borken: 246,3 (263,8)

Kreis RE: 243,8 (234,5)

Bottrop: 204,5 (202,7)

Stadt Münster: 173,2 (181,1)

Kreis Coesfeld: 171,3 (173,1)

Kreis RE veröffentlicht am Wochenende keine Werte

Der Kreis Recklinghausen veröffentlich am Wochenende nach wie vor keine Zahlen. Deshalb kommen hier die Details vom Freitag, 26. November, als der Inzidenzwert auch gestiegen war – von 219,7 auf 235,0. Herten, Castrop-Rauxel, Recklinghausen, Marl, Gladbeck, Haltern und auch Waltrop liegen inzwischen über der 200er-Marke. Und so sieht die Situation in den zehn kreisangehörigen Städten konkret aus (Stand: 26. November, 6 Uhr; die Vortagswerte in Klammern):

Cas.-Rauxel: 296,7 (255,7)

Marl: 258,6 (238,4)

Herten: 257,0 (258,6)
Gladbeck:
255,6 (229,1)

Recklingh.: 246,6 (242,1)

Waltrop: 210,4 (193,4)

Haltern: 203,5 (203,5)

Datteln: 193,0 (190,1)

Oer-Erkensch.: 171,3 (171,3)

Dorsten: 163,7 (140,9)

Gesamt: 235,0 (219,7)

Der Kreis Recklinghausen meldet 291 Neuinfektionen

Im Kreis Recklinghausen gelten aktuell 2412 Menschen als infiziert (Vortag: 2279), am Freitag meldet der Kreis 291 Neuinfektionen (Vortag: 324).

Es gibt sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Kreis Recklinghausen. Verstorben sind ein 84-jähriger Mann und eine 87-jährige Frau aus Castrop-Rauxel, ein 90-jähriger Mann aus Gladbeck, eine 93-jährige Frau aus Marl, ein 67-jähriger Mann aus Recklinghausen und ein 83-jähriger Mann aus Waltrop. Damit ist die Zahl der Verstorbenen auf insgesamt 1041 gestiegen.

Laut Divi-Intensivregister – Stand 28. November, 8.15 Uhr – befinden sich im Kreis Recklinghausen 25 Covid-19-Patienten auf der Intensivstation (Vortag: 25), 11 (Vortag: 11) von ihnen werden künstlich beatmet. Zurzeit sind 17 von insgesamt 188 Intensivbetten frei. Der Anteil der Covid-19-Patienten an der Gesamtzahl der Intensivbetten liegt laut Divi-Intensivregister bei 13,3 Prozent (Vortag: 13,3).

Bis jetzt 28.705 Booster-Impfungen

Die vom Kreis im Dashboard veröffentlichte Zahl der Impfungen ist nicht mehr aktuell. Die letzte Angabe stammt vom 21. November. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden im Kreis 423.631 Personen geimpft. Davon haben 9.431 nur die Erstimpfung und 414.200 auch schon die Zweitimpfung erhalten. Eine weitere Booster-Impfung haben 28.705 Menschen bekommen. Vom 27. Dezember 2020 bis zum 21. November 2021 wurden in den zehn Städten insgesamt 836.488 Impfdosen verabreicht. Die Zahlen auf Kreisebene sind aber nicht mehr vollständig, da die Impfungen der Betriebs- und Privatärzte fehlen. Diese geben ihre Zahlen direkt ans RKI und nicht an die Kassenärztliche Vereinigung und damit nicht an den Kreis weiter. Vollständig geimpft sind in ganz NRW 71,6 Prozent, unvollständig weitere 3,3 Prozent der Menschen (Stand: 25. November 2021).

Detaillierte Zahlen aus dem Kreis Recklinghausen:

Nachfolgend die detaillierten Corona-Zahlen aus den zehn Städten des Kreises Recklinghausen vom 26. November (Fälle insgesamt, Genesene, Verstorbene, aktuell bestätigte Fälle):

Castrop-Rauxel: 4936; 4527; 94; 315

Datteln: 2400; 2181; 91; 128

Dorsten: 3679; 3422; 78; 179

Gladbeck: 6464; 6018; 161; 285

Haltern am See: 1353; 1209; 16; 128

Herten: 4746; 4306; 127; 313

Marl: 5917; 5443; 128; 346

Oer-Erkenschwick: 2229; 2064; 75; 90

Recklinghausen: 8408; 7664; 232; 512

Waltrop: 1670; 1515; 39; 116

Gesamt: 41.802; 38.349; 1041; 2412
Im Kreis Recklinghausen öffnen jetzt nach und nach kleine stationäre Impfzentren. Möglich sind Erst- und Zweitimpfungen sowie Booster-Impfungen. Hier die aktuelle Übersicht:

Stationäre Impfzentren im Kreis gehen an den Start

Oer-Erkenschwick:

Samstags und sonntags von 10 bis 14 Uhr, mittwochs und freitags von 16 bis 19 Uhr, in den Räumen des DRK, Agnesstr. 5. Anmeldung notwendig über www.schnelltest-drkoe.de.

Dorsten:

Montags, mittwochs und sonntags,10 bis 18 Uhr, Treffpunkt Altstadt (Auf der Bovenhorst), Terminvereinbarungen unter www.dorsten.de/impfzentrumsowie telefonisch (Mo-Fr) von 8 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 02362 66-4443.

Recklinghausen:

– Freitags von 15 bis 19 Uhr und samstags von 13 bis 18 Uhr, Deutsches Rotes Kreuz (DRK) an der Kölner Straße, offenes Angebot ohne Terminvergabe.

– Montags, dienstags und freitags von 16 bis 20 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr am Knappschaftskrankenhaus, Dorstener Str., nur mit Anmeldung unter www.klinikum-vest.de oder unter Telefon 02361/5684917 (werktags von 8 bis 12 Uhr). Aktuell aber keine freien Termine.

– Ab Freitag, 3. Dezember, freitags von 10 bis 14 Uhr am SkF-Stadtteilbüro Süd, Am Neumarkt 33, ohne Termin

– Ab Mittwoch, 1. Dezember, montags bis samstags von 11 bis 18 Uhr an der Vestlandhalle (24.12. bis 26.12 und 1.1. geschlossen), ohne Termin

Marl:

Mittwochs und donnerstags von 16 bis 20 Uhr an der Paracelsus-Klinik, Lipper Weg, nur mit Anmeldung unter www.klinikum-vest.de oder unter Telefon 02361/5684917 (werktags von 8 bis 12 Uhr), aktuell aber keine freien Termine.

Weitere stationäre Impfstellen des Kreises sind in Vorbereitung. Mehr Infos zu den Impfangeboten unter: www.kreis-re.de.

Darüber hinaus gibt es Sonderimpfaktionen im Kreis Recklinghausen:

Castrop-Rauxel:

– Sonntag, 12. Dezember, 10 bis 13.30 Uhr, Adventszelt auf dem Castroper Marktplatz, Erst- und Zweitimpfungen, Booster-Impfungen.

Herten

Samstag, 11. Dezember, 10 bis 16 Uhr, im Glashaus, Hermannstraße 16, Erst- und Zweitimpfungen, Booster-Impfungen.

Dorsten

– Samstag, 4. Dezember, 18 bis 22 Uhr, Atlantis Dorsten, Konrad-Adenauer-Platz 1

Erst- und Zweitimpfungen.

In NRW gelten jetzt neue Corona-Regeln

Ungeimpfte werden seit Mittwoch, 24. November, in NRW von zahlreichen Freizeitaktivitäten wie dem Restaurantbesuch, Kino oder Schwimmbad ausgeschlossen. Wie Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) erklärte, werden die 2G-Regelung im Freizeitbereich (Zugang nur für Geimpfte und Genesene) sowie die schärfere 2G-plus-Regelung (zusätzlich mit negativem Test) unabhängig von der Hospitalisierungsinzidenz umgesetzt.

Damit geht NRW weiter, als die Länder verabredet hatten. Dafür zeigt sich das Land großzügiger bei den Ungeimpften in Sachen Friseur- und medizinischem Fußpflegebesuch. Obwohl die Länderchefs auch alle körpernahen Dienstleistungen nur noch unter 2G-Bedingungen erlauben wollten, lässt NRW hier auch getestete Ungeimpfte zu. Die wichtigsten Details:

Kultur- und Freizeit: Museen, Ausstellungen, Konzerte, Theater, Kinos, Tierparks, Zoos, Freizeitparks, Schwimmbäder und Wellness-Einrichtungen sind ab diesem Mittwoch nur noch für Geimpfte und Genesene zugänglich. Darunter fallen zudem Sportveranstaltungen, Weihnachtsmärkte, Volksfeste sowie touristische Hotelübernachtungen. Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre sind davon ausgenommen.

Tanz und Karneval: In Diskotheken, Clubs und bei Karnevals- und Brauchtums-Events mit Singen und Schunkeln und engem Kontakt gilt 2G plus . Hierbei zeigt sich das Land bei den Nachweisen großzügiger: Die PCR-Tests sind wieder 48 Stunden gültig, Schnelltests 24 Stunden. Zuvor waren es beim PCR-Test 24 und beim Schnelltest sechs Stunden gewesen.

Auch bei 2G-plus-Veranstaltungen gilt eine Ausnahme für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre.

Arbeit: Zugang zum Betrieb sollen Beschäftigte nur dann bekommen, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind. Geimpfte und Genesene müssen das belegen. Ungeimpfte, die nicht von zu Hause arbeiten können, müssen einen tagesaktuellen Test (oder einen maximal 48 Stunden alten PCR-Test) vorlegen. Selbsttests vor Ort unter Aufsicht des Arbeitgebers sind möglich.

Zusätzlich mit 3G: Die 3G-Regelung gilt nun auch für den Hochschulbetrieb, also in den Bibliotheken und Mensen, zudem bei kommunalen Gremien, Beerdigungen und standesamtlichen Trauungen. Auch die Beschäftigten auf den Weihnachtsmärkten dürfen ungeimpft sein. Laumann erklärte dies mit dem Recht auf freie Berufsausübung.

Bußgelder: Wer weder genesen noch getestet ist und an einer 2G-Veranstaltung teilnimmt, muss 250 Euro Bußgeld zahlen, für die Veranstalter oder Betreiber, die nicht Immunisierte einlassen, werden 1000 Euro fällig. Hat der Veranstalter selbst einen gefälschten Impfpass, verdoppelt sich das Bußgeld von bislang 1000 Euro auf dann 2000 Euro. Unterlässt er zudem die Kontrolle der Test- und Impfnachweise, beträgt das Bußgeld 2000 Euro (bislang 500 Euro).

Die Fälschung eines Testnachweises schlägt mit 2000 bis 5000 Euro zu Buche (bisher 1000 Euro).

Neue Höchstwerte auf Bundesebene

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen und hat einen Höchststand erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 446,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 444,3 gelegen, vor einer Woche bei 372,7 (Vormonat: 130,2). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 44 401 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.52 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 42 727 Ansteckungen gewesen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 104 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 75 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 5 761 696 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 5,97 an (Donnerstag: 5,79). Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet. Er spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Bei Überschreitung der Grenzwerte 3, 6 und 9 in den Bundesländern können dort jeweils schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Sonntag mit 4 823 700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 100 883.

In Nordrhein-Westfalen liegt der Inzidenzwert am Sonntag bei 276,4 (Vortag: 278,5). Er ist damit leicht gesunken, befindet sich zudem deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Sachsen hat die 1000-er Grenze bereits deutlich überschritten und mit 1205,5 unter den Bundesländern den höchsten Inzidenzwert, vor Thüringen (aktuell 878,4) und Sachsen-Anhalt (aktuell 719,7).

Die für die Lagebewertung wichtige 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen liegt aktuell laut Landeszentrum Gesundheit bei 4,13 (Vortag: 4,32). Der Anteil der Covid-19-Patienten gemessen an der Gesamtzahl der zur Verfügung stehenden Intensivbetten liegt in NRW bei 12,86 Prozent (Vortag: 12,39).