Ein Wildschwein-Kadaver (in diesem Fall ein Dummy) ist aus einem Teich geborgen worden und wird von zwei Veterinären untersucht.
Ein Wildschwein-Kadaver (in diesem Fall ein Dummy) ist aus einem Teich geborgen worden und wird von zwei Veterinären untersucht. © Michael Wallkötter
Mit Video / Tierseuche

Afrikanische Schweinepest: Es wird ein Wettlauf gegen die Zeit

Bei der bislang größten Tierseuchenübung geht es in Haltern-Lavesum vor allem um die Bergung von Wildschwein-Kadavern. Beim Aufspüren leisten 16 speziell trainierte Hunde bemerkenswerte Hilfe.

Wenn die Afrikanische Schweinepest (ASP) den Kreis Recklinghausen erreicht, wird es höchstwahrscheinlich ein Wildschwein sein, welches das Virus in sich trägt. Die Verbreitung der für Schweine tödlichen Seuche zu verhindern, wird dann zum Wettlauf mit der Zeit. Seit Jahren bereiten sich die Veterinärämter im nördlichen Ruhrgebiet und im Münsterland auf den Ernstfall vor. Die bislang größte Übung mit mehr als 100 Vertretern von Behörden und Hilfsorganisationen – gemeinsam organisiert von den Kreisen Recklinghausen, Coesfeld und Borken – fand am Mittwoch (21. September) in der Gegend um Haltern-Lavesum statt. Im Mittelpunkt: die Bergung von Wildschwein-Kadavern.

A43-Raststätten sind ein Risikofaktor

Hunde dürfen Kadaver finden, aber nicht berühren

Bergung aus unwegsamem Gelände und einem Gewässer

Infektion im Schweinestall könnte Landwirt ruinieren

Keine Gefahr für Menschen

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Geboren 1960 in Haltern am See, aufgewachsen in Marl und jetzt wohnhaft in Dorsten: Ein Mensch, der tief verwurzelt ist im Kreis Recklinghausen und dort auch seit mehreren Jahrzehnten seine journalistische Heimat gefunden hat. Schwerpunkte sind die Kommunal- und Regionalpolitik sowie Wirtschafts- und Verbraucherthemen.
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