Lärmschutzwände

Neue Baustellen auf der Autobahn 43

Im Kreis Recklinghausen wird es auf der Autobahn 43 zwei weitere Baustellen geben.
So ähnlich können die Wände auch bei Marl-Sinsen aussehen. © Oliver Kleine

Autofahrer bleiben auf der A43 leidgeplagt. Denn Autobahn Westfalen erneuert auf der Autobahn 43 auf einem 1,5 Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen dem Kreuz Marl-Nord und der Anschlussstelle Marl-Sinsen die Lärmschutzwände, Leitplanken sowie drei Schilderbrücken.

In Fahrtrichtung Wuppertal beginnen die Arbeiten bereits am Montag in einer Woche (2. August). Das gesamte Projekt ist natürlich nicht über Nacht abgeschlossen, sondern wird einige Monate dauern. Geht alles nach Plan, sind laut Autobahn Westfalen die Arbeiten im Herbst 2022 beendet.

Bei dem sogenannten Ersatzneubau werden die Wände für einen besseren Lärmschutz höher gebaut. Zum Hintergrund: Als die Lärmschutzwände seinerzeit errichtet wurden, gab es dahinter noch keine Wohnbebauung. Dies ist mittlerweile anders, wie Mirko Heuping von Autobahn Westfalen auf Nachfrage mitteilt.

Keine Bepflanzung, gestalterisch in Schwarz-Grau

Auf der Gegenseite in Fahrtrichtung Münster starten die Arbeiten etwa eine Woche später, also um den 9. August, und dauern voraussichtlich bis Frühjahr 2022. Dort werden bei der Instandsetzung nur die vorgebauten Aluminiumkassetten ausgetauscht, die Wände aber nicht höher gesetzt.

In beiden Fällen wird es keine Bepflanzung geben. Gestalterisch sind die neuen Wände an das Autobahnkreuz Recklinghausen angelehnt. „Farblich bewegen wir uns in unterschiedlichen Schwarz- und Grautönen“, sagt Mirko Heuping.

Anschlussstelle Marl-Sinsen bleibt drei Wochen gesperrt

Im Rahmen der Baustelleneinrichtung und der ersten Bauphase ist die Anschlussstelle Marl-Sinsen in Fahrtrichtung Wuppertal ab Dienstag (27.7.) für knapp drei Wochen gesperrt. Fahrspuren müssen zunächst nicht gesperrt werden. Im Laufe der Monate könne es laut Autobahn Westfalen aber durchaus kurzfristig mal dazu kommen.

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