Theaterprojekt als Berufsvorbereitung: Yannick Reimann (l.) und Mustafa Kültü proben im Bildungszentrum des Handels. © Meike Holz
Ruhrfestspiele

Theaterprojekt: „Knallharte Arbeit“ macht Yannik Reimann sehr viel Spaß

Sechs junge Menschen üben ein Theaterstück ein. Das Projekt soll ihnen auf dem Weg in die Zukunft helfen - und wird im Rahmen der Ruhrfestspiele in Recklinghausen aufgeführt.

Der Ton ist rau. „Ich kann meinen Text“, sagt Yannick Reimann trotzig. „Hat ja auch lange genug gedauert“, entgegnet ihm Aileen Schmidt schroff. Doch das Gespräch der beiden 18-Jährigen findet nicht im „realen Leben“ statt, sondern ist Teil eines Theaterstücks. Yannick Reimann und Aileen Schmidt gehören zu einer sechsköpfigen Gruppe junger Menschen, die im Rahmen ihrer Berufsvorbereitungs-Maßnahme am Bildungszentrum des Handels (BZ) in Recklinghausen ein Stück eingeübt hat, das nun sogar bei den diesjährigen Ruhrfestspielen aufgeführt wird. „Das Projekt machen wir in diesem Jahr zum siebten Mal. Die theaterpädagogische Arbeit stärkt bei den Jugendlichen das Selbstbewusstsein, ihre Kompetenzen – wie zum Beispiel Durchhaltevermögen und Teamfähigkeit“, erläutert BZ-Geschäftsführerin Gabriele Bültmann.

„Dabei geht es um Entwicklung“

„Das Selbstbewusstsein ist bei uns allen gestiegen“

Über den Autor
Redakteur Regionales
Geboren 1962 in Dortmund, aufgewachsen in Recklinghausen, wo er auch heute mit seiner Familie lebt. Zwischenzeitlich verschlug es ihn zum Studium und zur Promotion nach Köln und Bochum. Dabei standen Germanistik und Philosophie im Mittelpunkt. Als Freund des Schreibens und mit viel Neugierde auf Menschen und ihre Geschichten fühlt er sich im Journalismus am richtigen Platz.
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Thomas Schönert

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