Kolumne

Sorry, keine Zeit!

Nach Corona will man jetzt wieder mehr erleben und viele Feiern und Treffen mit Freunden nachholen. Annika Makowka schreibt dieses Mal in ihrer Kolumne über den Stress, der damit einhergeht.
Keine Zeit, keine Zeit! In ihrer Kolumne versucht Annika Makowka dieses Mal eine Lösung gegen Zeitstress im Privatleben zu finden. © Adobe Stock/Makowka

Lange Zeit mussten wir alle durch Corona auf viele Freizeitaktivitäten verzichten – Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, Konzerte und Festivals wurden verschoben, man hat manche Freunde schon länger nicht mehr gesehen und dann sind da noch Hobbies, die während der Pandemie einfach zu kurz gekommen sind – und all das will jetzt natürlich nachgeholt werden.

Wäre da nur nicht dieses blöde Zeitproblem. Denn bei all der Freude, dass man endlich wieder mehr unternehmen kann, passiert es schnell, dass der Terminkalender viel voller wird, als es einem lieb ist.

Nach der Corona-Pause kommt die Terminflut

Ich erlebe es aktuell immer wieder, dass ich mir die kommenden Wochen anschaue und merke: Eigentlich ist das gerade viel zu viel.

Oder dass ich mich mit Freunden verabreden möchte und sie leider auf einen Samstag im August vertrösten muss – weil die Wochenenden davor schon pickepackevoll sind.

Was hilft gegen den Terminstress?

Wenn sich die Termine wieder einmal häufen, hilft es mir, wenn ich mich auf die einzelnen Tage konzentriere und damit auch auf jene Ereignisse, auf die ich mich besonders freue.

Also beispielsweise denke ich im Hinblick auf unseren Umzug am Ende des Sommers: „Wir ziehen dann in unser eigenes, schönes Haus ein! Das wird vorher stressig, aber wir wissen, wofür wir es machen“.

Und manchmal sollte man auch einfach auf sein Bauchgefühl hören. Ein wahrer Freund wird mit Sicherheit Verständnis dafür haben, wenn man ihm erklärt, dass man die nächsten Wochen leider schon ausgebucht ist.

Auch wenn es natürlich schade ist, wenn man nicht alle Termine unterkriegt: Hat man das Gefühl, dass einem alles zu viel wird, geht die ganze Vorfreude vermutlich flöten.

Also im Zweifelsfall lieber doch mal in sich gehen und sich fragen: Passt das gerade noch in meinen Kalender? Oder suchen wir lieber einen neuen Termin, damit wir das Treffen oder das Event wieder in vollen Zügen genießen können?

Und was außerdem hilft: Tief durchatmen. Es kommen auch wieder ruhigere Zeiten.

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