Für mehr Nachhaltigkeit: Oer-Erkenschwicker Schüler eröffnen eigenen Kiosk

An der Christoph-Stöver-Realschule in Oer-Erkenschwick haben die Mitglieder der Fairtrade-AG ihren Kiosk eröffnet.
An der Christoph-Stöver-Realschule in Oer-Erkenschwick haben die Mitglieder der Fairtrade-AG ihren Kiosk eröffnet. Die Fenster hat die Stadt extra einbauen lassen. © Christoph-Stöver-Realschule
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An der Christoph-Stöver-Realschule begann die große Pause am 5. September (Montag) zehn Minuten früher als sonst. Denn die Woche begann mit einem ganz besonderen Ereignis: Es war der lange geplante Eröffnungstag des Fairtrade-Kiosk. Wie sehr die Schüler darauf hingefiebert hatten, zeigte die an diesem Vormittag dicht gefüllte Pausenhalle.

„Wofür steht Fairtrade?“, fragte Schulleiter Dirk Brinkmann in seiner Ansprache. „Gerechter Handel“ und Nachhaltigkeit seien eine notwendige Alternative zum „schonungslosen, umwelt- und gesundheitsgefährdenden Abbauen von wertvollen Rohstoffen und gewinnmaximierender Landwirtschaft – denn diese Dinge hätten verheerende Auswirkungen auf Erde und Menschen, besonders in Schwellen- und Entwicklungsländern.“

Die Pausenhalle der Christoph-Stöver-Realschule in Oer-Erkenschwick war zur Kiosk-Eröffnung dicht gefüllt.
Die Pausenhalle der Realschule war zur Kiosk-Eröffnung dicht gefüllt. © Christoph-Stöver-Realschule

Faire Pausensnacks und Schreibwaren

Deswegen setzt sich die Fairtrade-AG unter der Leitung der Lehrerinnen Sigrid Janssen und Dagmar Käsling für fairen Handel und nachhaltige Produktion ein. Für den neuen Fairtrade-Kiosk, in dem es neben beliebten Pausen-Snacks wie Orangensaft und Schokoriegeln auch faire Schulartikel gibt, hat die Stadt Oer-Erkenschwick zwei neue Verkaufs-Fenster einbauen lassen. Unterstützt werden Kiosk und Fairtrade-AG unter anderem von der Stimbergbuchhandlung, die Schreibwaren zum Einkaufspreis bereitstellt.