Zwei Mädchen und eine Frau.
Myroslava (l.) und Alisa (r.) sind vor rund drei Monaten mit ihren Familien aus der Ukraine geflüchtet. Beschult werden die Mädchen seitdem an der Haardschule in Oer-Erkenschwick. Wir fragten: „Wie ist es euch ergangen?“ Schulsozialarbeiterin Luisa Nickel übersetzte Fragen und Antworten. © Martin Pyplatz
Drei Monate nach der Flucht

Flüchtlingsmädchen Myra (6) und Alisa (7) lieben ihre Heimat – und Oer-Erkenschwick

Donnerstag, 24. Juni, 8 Uhr. Zeugnisausgabe in der Eisbärenklasse an der Haardschule in Oer-Erkenschwick. Auch Myroslava (Myra) und Alisa bekommen eines. Ihr erstes auf Deutsch. Sie sind Flüchtlinge aus der Ukraine.

Es war Mitte März dieses Jahres, da besuchten wir Myra und Alisa zum ersten Mal in der Haardschule. Für beide damals der dritte Schultag in der Fremde. Myra war kurz zuvor mit ihrer Familie aus Charkiv geflohen, Alisa aus Dnipro. Die kleinen Mädchen schlossen sich sofort ins Herz, eine dicke Freundschaft, nicht allein der gemeinsamen Sprache geschuldet, keineswegs nur aus der Not des gemeinsamen Schicksals geboren. Sie mochten sich einfach.

Flüchtlingsmädchen aus der Ukraine können bereits Deutsch lesen

In der Klasse angekommen und mittlerweile „wie wir alle“

Fangen und Verstecken spielen klappen auch ohne Worte

„Ich liebe die Ukraine, aber ich weiß, dass ich nicht zurück kann“

Vorfreude auf die Sommerferien ist riesig

Engagiertes Kollegium hat sich Integration auf die Fahnen geschrieben

Tag der Begegnung für deutsche und ukrainische Familien

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Redakteurin
Es gibt keinen Menschen, kein Thema, über den/das zu schreiben sich nicht lohnte; eine Erfahrung aus nahezu 40 Jahren im Medienhaus Bauer. Privat: am liebsten in der Natur mit zwei Altdeutschen Möpsen und dem Tierschutz verpflichtet.
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