Vor zehn Jahren in Oer-Erkenschwick Beliebte Tradition: Wintermarkt machte Appetit auf mehr

Redakteurin
Die Kiepenkerle des Heimatvereins waren auch wieder beim Wintermarkt dabei.
Die Kiepenkerle des Heimatvereins waren auch wieder beim Wintermarkt dabei. © Archiv (Dittrich)
Lesezeit

Täglich blicken wir für Sie zurück: Was geschah vor zehn Jahren? Was bewegte die Bürger in Oer-Erkenschwick? Vor einem Jahrzehnt machte der Wintermarkt Appetit auf mehr. Weil der 25. November 2012 auf einen Sonntag fiel und damit keine Zeitung erschien, blicken wir daher in die Ausgabe vom 26. November 2012.

Er ist klein, aber fein. Der Wintermarkt in Oer brachte wieder Jung und Alt im Dorf auf die Beine. „Ich bin schon seit 7 Uhr am Schaffen“, meinte damals Anette Schmülling. Die Frauen der dritten Schützenkompanie brutzelten Reibekuchen.

Kein Wintermarkt in diesem Jahr

Die Gruppe „FrauenPower Oer“ verwöhnte die Besucher mit einer westfälischen Spezialität. Das Rezept für „Birgits Grünkohleintopf“ konnten die Besucher gleich mit nach Hause nehmen. Um die Wurst drehte sich alles im Gourmetzelt der Freiwilligen Feuerwehr Oer. Appetit auf mehr machten auch die „OERwürmer“ unter Leitung von Edith Rokitta. Die Jungen und Mädchen bekamen viel Applaus für ihr mehr als halbstündiges Konzert vor dem Kindergarten.

Und ebenfalls zur guten Tradition gehörte es, dass die Kiepenkerle wieder für den süßen Nachtisch sorgten. Nur eine klitzekleine Sache trübte den Wintermarkt 2012: Weil sich kein Spender fand, gab es keinen Weihnachtsbaum. Durch die Coronakrise konnte der Oerer Wintermarkt in den letzten Jahren nicht stattfinden – auch in diesem Jahr nicht.