Sieben-Tage-Inzidenz sinkt

Zwei weitere Corona-Tote in Recklinghausen, aber weniger Neuinfektionen

Innerhalb einer Woche sind zwölf Menschen im Kreisgebiet im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Darunter sind laut Gesundheitsamt ein Mann und eine Frau aus Recklinghausen.
Ein Mann in Schutzkleidung nimmt einen Corona-Abstrich
Am besten testen: Innerhalb einer Woche hat das Kreisgesundheitsamt 547 neue Corona-Fälle in Recklinghausen registriert. (Symbolbild) © DRK Recklinghausen

Wie das Kreisgesundheitsamt mitteilt, sind eine 86-jährige Frau und ein 73-jähriger Mann aus Recklinghausen nachweislich an bzw. mit dem Virus gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 auf 317.

Daneben sind der Behörde seit der letzten Erhebung vor einer Woche zum Stichtag 29. Juli 547 weitere Corona-Infektionen gemeldet worden. Die Gesamtzahl aller in Recklinghausen registrierten Fälle stieg dadurch auf 36.788 an. Allerdings: Vor einer Woche waren es noch 622 Infektionsfälle gewesen. Das hat Auswirkungen auf die Sieben-Tage-Inzidenz. Der Wert liegt aktuell in Recklinghausen bei 490,5 (Vorwoche: 558,2) und damit annähernd am Kreis-Durchschnitt von 487,6. Den höchsten Inzidenzwert verzeichnet derzeit Castrop-Rauxel (633,2), in Datteln liegt er bei 233,2.

Ob der Rückgang bei den Infektionsfällen mit einem veränderten Testverhalten bei den Bürgern – zum 30. Juni wurden bekanntlich die kostenlosen Bürgertests für Menschen ohne Symptome ausgesetzt – zusammenhängt, ist unklar. Denn beispielsweise beim DRK in Recklinghausen an der Kölner Straße ist von einer Flaute an der Teststelle absolut nichts zu spüren. DRK-Chef Christoph Behrenspöhler berichtet, dass dort noch immer durchschnittlich 100 Abstriche pro Tag genommen werden, mitunter seien es sogar 150.

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