Ein verwaister Krankenhausflur, rechts ist das Bild eines Mannes montiert, der einen weißen Kittel trägt.
Leere Flure: Die personelle Situation in den Recklinghäuser Kliniken ist mehr als angespannt, wie Dr. Oliver Müller-Klönne, ärztlicher Direktor des Elisabeth-Krankenhauses, berichtet. © dpa/Archiv Montage Pozorski
Corona in der Urlaubszeit

Klinik-Chefarzt Dr. Müller-Klönne: Personalausfälle haben sich verdoppelt

Die Corona-Sommerwelle ist in vollem Gange, die Situation in den Krankenhäusern auch in Recklinghausen spitzt sich zu. Aktuell sind dabei nicht die Patienten die größte Herausforderung.

Dr. Oliver Müller-Klönne, ärztlicher Direktor am Elisabeth-Krankenhaus, muss jeden Tag neu entscheiden: Welche Station kann normal betrieben werden, welche Abteilung muss möglicherweise Betten abbauen, wo ist eine vorübergehende Abmeldung für Neuaufnahmen erforderlich? Die Corona-Sommerwelle rollt. Und sie reißt vor allem Lücken beim Klinik-Personal, das dann bei der Versorgung der Patienten fehlt. „Die Zahl der Mitarbeiter, die coronakrank oder in Quarantäne sind, hat sich seit letzter Woche verdoppelt“, sagt Müller-Klönne, der die Anästhesie und Intensivmedizin der Klinik an der Röntgenstraße leitet. Hinzu kämen weitere Ausfälle angesichts der Urlaubszeit.

Kliniken in Recklinghausen „bilden Querschnitt der Bevölkerung ab“

Probleme bei den Dienstplänen, nicht aber bei der Patientenversorgung

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